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Norddeutschland Fußball-Partys: Die Planungen für die WM laufen schon
Nachrichten Norddeutschland Fußball-Partys: Die Planungen für die WM laufen schon
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20:20 30.04.2018
Fans feiern auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg, während Deutschland auf der Leinwand gegen Frankreich spielt. Quelle: Foto: Axel Heimken/dpa
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Lübeck/Hamburg

Am 14. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Wer kein Ticket für die Spiele hat, möchte seinen Favoriten vielleicht gerne lautstark beim Public Viewing unterstützen. Damit das auch möglich ist, hat der Bundesrat jetzt die Lärmschutzverordnung gelockert. So dürfen die Fußball-Partys auch noch nach 22 Uhr weitergehen. Die Verordnung gilt von Anfang Mai bis Ende Juli.

Die Fußball-Fans im Norden freut es: Das Veranstaltungsteam der Musik- und Kongresshalle (MuK) arbeitet auf Hochtouren. Vor einer 22 Quadratmeter großen Leinwand können die Fans die deutsche Nationalmannschaft kostenlos anfeuern. Übertragen werden bisher die deutschen Spiele der Gruppenphase am 17. und 27. Juni. Danach müsse geschaut werden, welche Spiele trotz anderer Veranstaltungen gezeigt werden könnten. Sollten es die Deutschen aber ins Halbfinale oder sogar ins Finale schaffen, könne die MuK die Spiele zeigen, erklärt Projektleiterin Ann-Kathrin Seeger. Insgesamt haben 3500 Fans in der Halle Platz. „In den letzten Jahren war es wirklich knackig voll“, sagt Seeger. Auch bei Möbel Kraft in Bad Segeberg werden die Spiele der deutschen Elf wieder übertragen.

Wer die Spiele in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld verfolgen will, muss dafür erstmals Eintritt bezahlen. Da kein Hauptsponsor gefunden werden konnte, müsse eine Gebühr von zwei Euro erhoben werden.

„Uns ist aber dennoch wichtig, dass ganz Hamburg die Möglichkeit hat, live mitzuerleben, wenn unsere Weltmeister ihren Titel in Russland verteidigen“, sagt Veranstalter Uwe Bergmann. Für Thomas Laudi, erster Vorsitzender des 1. FC Phönix Lübeck, ist der Preis noch „absolut akzeptabel“. Er würde sogar fünf Euro bezahlen, um sicher zu sein, dass nichts passiert. Mit dem Eintrittsgeld sollen in Hamburg die nötigen Sicherheitsmaßnahmen bezahlt werden, die sonst ein Sponsor übernommen hätte. Michael Geyda, Vorsitzender der Eintracht Lübeck, wünscht sich, dass zumindest Kinder freien Eintritt hätten. „Die unterstützen die Mannschaft besonders begeistert“, sagt er. Stattdessen könne der Deutsche Fußball Bund (DFB) die Veranstalter unterstützen.

Hinter den Fanfesten steckt viel Organisation und Sponsorenarbeit, weiß auch Johanna Schwarz vom Tourismus-Service Grömitz. Zum ersten Mal findet das kostenlose Beach-Public-Viewing am Grömitzer Strand statt. „Wir haben tolle Sponsoren gefunden, die uns unterstützen“, sagt Schwarz. „Die finden es natürlich auch super, dass wir so etwas bei uns in der Region anbieten.“

Von Saskia Hassink

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