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Norddeutschland G-20-Gipfel schreckte Touristen ab
Nachrichten Norddeutschland G-20-Gipfel schreckte Touristen ab
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20:10 20.09.2017
Hamburg

Der G-20-Gipfel hat in der Juli-Bilanz des Hamburger Tourismus Spuren hinterlassen. Die Hamburger Beherbergungsbetriebe verzeichneten mit rund 617 000 Gästen 5,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Allerdings buchten die Gäste 1,35 Millionen Übernachtungen und damit 1,5 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres. Wegen des G-20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs führender Industrienationen waren im Vorfeld teilweise die Übernachtungspreise an der Elbe in die Höhe geschossen.

In Schleswig-Holstein hat die Ferienzeit im Juli den Tourismus weiter beflügelt. Mit knapp 1,1 Millionen Übernachtungsgästen in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen kamen 3,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Reisenden buchten rund 4,8 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 3,4 Prozent.

Das Monatsergebnis hat auch die Bilanz des bisherigen Jahres weiter vorangebracht: Von Januar bis Juli besuchten rund 4,4 Millionen Menschen das Land zwischen Nord- und Ostsee. Das bedeutete einen Zuwachs von 5,1 Prozent. Sie buchten 16,5 Millionen Übernachtungen (plus 4,9 Prozent) und blieben durchschnittlich 3,8 Tage im Norden. Schleswig-Holstein hat damit im ersten Halbjahr dem Mitbewerber Mecklenburg-Vorpommern weitere Marktanteile abgejagt, wie aus dem aktuellen Sparkassen-Tourismusbarometer hervorgeht.

LN

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