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20:16 19.08.2017

Bandenkrieg in Dänemark dauert an. Trotz verstärkten Einsatzes von Polizeipatrouillen ist es bisher nicht gelungen, den Krieg zwischen zwei Banden vor allem in Kopenhagen zu beenden. Anfang der Woche kam es in der Hauptstadt wieder zu einem Schusswechsel zwischen Bandenmitgliedern, bei dem eine außenstehende Person verletzt wurde. Die Polizei konnte einen Täter festnehmen. Seit Mitte Juni hat die Polizei alleine in Kopenhagen 18 Schießereien verzeichnet, in die Straßen-Gangs verwickelt waren. Dabei wurden zehn Personen verletzt, meistens Außenstehende.

Ausländische Botschaften, zum Beispiel die der USA und Italiens, haben wegen des Bandenkrieges schon Reisewarnungen für Kopenhagen herausgegeben. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt nur vor Taschendiebstahl.

Um die Polizeikräfte für den Kampf gegen die Straßengangs zu verstärken, soll ab September das dänische Militär die Polizei bei den Kontrollen an den deutsch-dänischen Grenzen ablösen. Die Mitglieder der sich bekriegenden Banden Loyal to Familia (LTF) und Brothas sind nach Erkenntnissen der Polizei überwiegend sozial schlecht gestellte jüngere Dänen mit und ohne Migrationshintergrund.

Royale Zwillinge brauchen Spielkameraden: Für Prinzessin Josephine und Prinz Vincent, die beiden Jüngsten des dänischen Thronfolger-Paares Kronprinz Frederik und Kronprinzessin Mary, hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Die sechsjährigen Zwillinge hatten Anfang der Woche ihren ersten Schultag in der Tranegård-Grundschule in Kopenhagen. Sie sitzen in der öffentlichen Schule aber nicht zusammen, sondern gehen in zwei verschiedene erste Klassen. „Es ist bestimmt nicht ungesund für sie, neue Kameraden zu treffen. Sie sind ja sonst den ganzen Tag zusammen“, sagte Prinz Frederik auf einer kurzen Pressekonferenz vor dem Schloss Amalienborg zusammen mit Kronprinzessin Mary und den Zwillingen.

Fangquoten missachtet: Weil sie unter dem Verdacht stehen, die Fischfang-Quoten in Nord- und Ostsee missachtet zu haben, ermittelt die dänische Polizei gegen eine nicht genannte Zahl von Fischern und Fischereibetrieben. Nach Pressemeldungen hat das Ministerium für Umwelt und Ernährung die Fischer und Betriebe angezeigt, nachdem der Staatsrechnungshof auf mögliche strafbare Sachverhalte hingewiesen hatte – darunter Unterschriftenfälschungen. Es geht dabei unter anderem um vermutlich illegale Praktiken beim Kauf von Fischfangrechten. Die Fischfangquoten werden, wie in den LN schon berichtet, nicht wie in Deutschland vom Staat verwaltet, sondern können frei auf dem Markt gekauft werden.

LN

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