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18:19 15.04.2017

Lebensabend im Sommerhaus immer beliebter: Dänische Senioren zieht es zunehmend aufs Land – aber nicht etwa in Dörfer, sondern an die See. Sie ziehen um in ihr Sommerhaus, machen es zum Domizil für ihren Lebensabend. Das berichtet die Zeitung „Politiken“ unter Berufung auf Zahlen der zentralen Statistikbehörde und der größten dänischen SommerhausVermietungsagentur Nordea.

Demnach haben aktuell 21400 Rentner und Pensionäre ihren festen Wohnsitz in einem Sommerhaus. Vor zehn Jahren waren es nur 15000. Und diese Tendenz wird steigen, erwarten Experten. Denn künftig soll es deutlich leichter werden, das ganze Jahr im Sommerhaus zu wohnen. Bisher muss ein Rentner acht Jahre lang Eigentümer des Hauses gewesen sein, um die Erlaubnis dafür zu erhalten.

Künftig soll die Frist auf ein Jahr verkürzt werden.

Es sei aber nicht die Sehnsucht nach Meeresbrise und Möwengeschrei, die die Senioren an die Küsten lockten, sondern kühle Berechnung: Beim Verkauf des Eigenheims erzielten sie deutlich höhere Preise, als ein Sommerhaus kostet. Es bleibt ihnen also ein Batzen Geld zum Vergolden des Lebensabends.

Freie Fahrt für Schiffe ohne Steuermann: Schiffe ohne Kapitän und Steuermann auf der Brücke sollen in dänischen Gewässern kein furchterregender Spuk, sondern bald Alltag sein.

Dafür will der dänische Wirtschaftsminister Brian Mikkelsen mit einer Gesetzesänderung das Fahrwasser frei machen, hat der Minister im Pressedienst seines Ministeriums mitgeteilt. „Die dänische Schifffahrt muss – wie die übrige dänische Wirtschaft – an der Spitze der Technologieentwicklung stehen“, sagte der Minister. Autopiloten, Sensortechnik und Satellitennavigation sollen die Schiffe steuern und Unfälle auf See verhindern. Die Erfahrung zeige doch, dass es Menschen seien, die Fehler begehen. Maschinen machten keine Fehler, sagt Mikkelsen. Unbemannt sollen die Schiffe aber nicht sein. In brenzlichen Situationen sollen Kapitän und Steuermann auf der Brücke am Joystick stehen und das Schiff lenken. In einem Versuchsprogramm sollen auch zunächst nur kleinere Schiffe und Fähren sowie Versorgungsschiffe für Ölplattformen weitgehend autonom fahren dürfen.

LN

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