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Norddeutschland Gänse schlagen Winterlager auf
Nachrichten Norddeutschland Gänse schlagen Winterlager auf
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18:12 15.10.2016
Graugänse aus dem Norden bleiben den Winter über lieber in Dänemark und futtern sich fett. Quelle: Blickwinkel

Handel mit Eizellen boomt: Alles regelt sich über den Preis – auch die Bereitschaft von Däninnen, Eizellen zu spenden und damit kinderlose Paare glücklich zu machen: Seit das Parlament im Mai dieses Jahres die Vergütung für gespendete menschliche Eizellen von 500 Kronen (67 Euro) auf 7000 Kronen (940 Euro) erhöht hat, ist die Zahl der Eizellen-Spenderinnen um das Drei- bis Vierfache gestiegen, berichteten dänische Medien. Die Tageszeitung Berlingske hatte bei privaten und öffentlichen Fruchtbarkeitskliniken angefragt. Ursache der drastischen Erhöhung der Vergütung um das 14-fache war der Mangel an Spende-Eizellen.

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Gänse ärgern Landwirte: Auch in Dänemark hat der Klimawandel dazu geführt, dass immer mehr Zugvögel im Lande nicht nur Rast machen, sondern ihr Winterlager aufschlagen und nicht weiter gen Süden ziehen. Dazu gehören die Graugänse: Wurden im Winter 1990/1991 nur 139 Graugänse im Dänemark beobachtet, waren es von Dezember 2015 bis März dieses Jahres rund 9800, berichtet der Dänische Ornitologische Verein: Wegen des milden Winters fanden sie auf dänischen Feldern und Wiesen genügend Futter. Und daran tun sie sich gütlich – sehr zum Missvergnügen der Bauern, auf deren Feldern sie sich niederlassen: Ist der Boden nicht gefroren, ziehen die Gänse beim Weiden nicht nur die grünen Halme und Blätter ab, sondern reißen oft das ganze Pflänzchen mit aus. Dagegen sei aber nichts zu machen, sagte der Vorsitzende des Ornitologischen Vereins, Egon Østergaar, dem Sender Radio Syd. „Es ist schwierig, freie Vögel zu lenken.“

Kronprinz gegen die Regierung: Die Olympischen Spiele in Rio haben Nachwehen in Dänemark. Wie jetzt bekannt wurde, hat Kronprinz Frederik bei der entscheidenden Abstimmung im Internationalen Olympischen Komitee über den Ausschluss der russischen Sportler für die Teilnahme Russlands gestimmt. Damit hat er gegen die Regierung und eine breite Mehrheit des Folketings verstoßen, die einen Ausschluss des russischen Teams wegen der Staatsdoping-Affäre gefordert hatten. Das Kultusministerium in Kopenhagen hatte vor der Abstimmung vergeblich versucht, mit dem Kronprinzen über die Sache zu sprechen, berichtete die Tageszeitung Information nach Akteneinsicht im Kultusministerium.

LN

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