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Norddeutschland Gefahr wegen Elch auf Usedom?
Nachrichten Norddeutschland Gefahr wegen Elch auf Usedom?
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20:10 07.07.2017
Zinnowitz

Er grast in Vorgärten und schreitet über die Straßen: Ein junger Elch auf der Insel Usedom beschäftigt seit mehr als zwei Wochen Urlauber und Insulaner.

Die Ordnungsbehörde des Landkreises Vorpommern- Greifswald sieht in dem Jungbullen nun ein Sicherheitsrisiko. Wie eine Sprecherin des Kreises gestern sagte, wird der Elch als Gefahr eingestuft. Auf Straßen könne es zu Unfällen zwischen dem Tier und Autos oder Radfahrern kommen. Im Amt Usedom-Nord, wo der Elch zuletzt gesehen wurde, überlege man, das Tier einzufangen und in Gebiete zu transportieren, wo es weniger gefährlich sei, sagte Ordnungsamtschef Bernd Meyer. Dort war der Elch allerdings am Mittwoch das letzte Mal gesehen worden. Die Deutsche Wildtier-Stiftung hält nichts vom Einfangen. „Wir haben auch viele Rothirsche auf Usedom, die eine ähnliche Gefahr darstellen könnten, wenn man so will. Da sollte ein einziger Elch doch zumindest im Moment niemand aus der Ruhe bringen“, sagte Christian Vorreyer, Gutsleiter Klepelshagen der Deutschen Wildtier-Stiftung. Nach Angaben der Stiftung werden seit 1990 immer wieder Elche in den östlichen Bundesländern, aber auch in Bayern gesichtet. „Die Population in Polen wächst“, sagte Jagd- und Fortsexperte Andreas Kinser. Meist handele es sich um Jungbullen, die als Wanderelch einen neuen Lebensraum suchen.

LN

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