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„Geisternetze“ in Nord- und Ostsee bedrohen 30 Prozent der Küsten- und Meerestiere

Lübeck „Geisternetze“ in Nord- und Ostsee bedrohen 30 Prozent der Küsten- und Meerestiere

Herrenlos umher treibende Fischereinetze sind eine tödliche Gefahr für Fische, Meeressäuger und Vögel. Die Grünen werfen der Bundesregierung Untätigkeit vor.

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Greenpeace-Aktivisten bergen mit dem Greenpeace-Schiff MY Arctic Sunrise am 11.05.2016 verlorene Fischernetze (Geisternetze) im Schutzgebiet Sylter Aussenriff (Schleswig-Holstein) und halten ein Plakat mit der Aufschrift «Das Meer ist keine Müllkippe»

Quelle: Bente Stachowske/Greenpeace/dpa

Lübeck. Etwa 30 Prozent der Tiere in den deutschen Küsten- und Meeresgebieten sind nach Angaben der Bundesregierung von sogenannten „Geisternetzen“ bedroht. Herrenlose Stell- und Schleppnetze aus Kunststoff, die sich von Fangschiffen losgerissen haben und in Nord- und Ostsee treiben, werden immer mehr zu einer Gefahr für Meerestiere. Sie werden zur Todesfalle für Fische, Schweinswale, Robben und andere Meerestiere, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, die den Lübecker Nachrichten vorliegt.

Auch für Seevögel, die sich in den Netzen verfangen, stellen sie eine tödliche Gefahr dar. Schon jetzt machten Geisternetze zehn Prozent des weltweiten Meeresmülls aus. Ein Drittel der Müllfunde in der südlichen Nordsee sind Kunststoffnetze, -seile und Pastikfragmente.

Die naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion Steffi Lemke kritisierte vor diesem Hintergund die Bundesregierung. Obwohl Geisternetze nachweislich zur Todesfalle für zahlreiche Arten würden, „legt die Bundesregierung die Hände in den Schoß“. Notwendig sei jedoch die wirkliche Umsetzung der entsprechenden EU-Verordnung, vermehrte Kontrollen auf Schiffen, eine konsequente Kennzeichnung von Netzen mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten sowie ein vernünftiges Meldesystem für Geisternetze, verlangte die Grünen-Politikerin.

Zweigler

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