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Norddeutschland Geplanter Elbtower soll Aussichtsplattform bekommen
Nachrichten Norddeutschland Geplanter Elbtower soll Aussichtsplattform bekommen
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21:37 17.05.2018
Am östlichen Rand der Hafencity soll mit 235 Metern Höhe das bei weitem höchste nutzbare Gebäude Hamburgs entstehen. Quelle: Hosoya Schaefer_Chipperfield/HafenCity Hamburg GmbH/dpa
Hamburg

Da in anderen Städten markante Hochhäuser mit beeindruckenden Ausblicken viele Besucher anzögen, stelle sich die berechtigte Frage, ob dies nicht auch in Hamburg möglich sein müsste, sagte der SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf. „Der Elbtower muss ein Haus für alle Hamburger werden“, sagte Kienscherfs CDU-Kollege André Trepoll. „Dass der Senat es versäumt hat, das im Rahmen der Vergabe sicherzustellen, ist inakzeptabel.“ Bedenken äußerte der Chef der Hafencity Jürgen Bruns-Berentelg. Den Bauherren zu verpflichten, eine Aussichtsplattform einzurichten, sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht sinnvoll, sagte er. Damit könnte das Vorhaben gefährdet werden, „auch wenn eine Aussichtsplattform durchaus wünschenswert wäre“. Er sorge sich etwa darum, dass „sicherheitsintensive“ Mieter wie Banken nicht mehr bereits wären, den notwendigen Mietpreis zu zahlen, wenn die obersten Etagen des Gebäudes öffentlich genutzt werden. Zudem gebe es bereits viele öffentliche Aussichtspunkte in der Stadt, die durch eine mögliche Plattform weitere Konkurrenz bekämen.

LN

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