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Norddeutschland Geringes Interesse an „Ehe für alle“
Nachrichten Norddeutschland Geringes Interesse an „Ehe für alle“
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20:16 08.08.2017
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Hamburg/Kiel

In Schleswig-Holstein scheint das Interesse an der „Ehe für alle“ eher gering zu sein. Bislang meldeten sich keine Schwulen- oder Lesben-Paare bei den Standesämtern des Bundeslandes. Anders sieht die Situation in Hamburg aus. In der Millionenstadt sind bei den Standesämtern erste Anfragen für die gleichgeschlechtliche Ehe eingegangen.

Mehr als 60 Paare fragten dort bereits nach einem Trauungs-Termin. Mit einem Ansturm rechnet das Bezirksamt Mitte, das auch für die Stadtteile St. Georg und St. Pauli zuständig ist. Zahlen gebe es hier aber nicht. „Im Sinne der Gleichberechtigung zählen wir hetero- und homosexuellen Anfragen nicht getrennt“, sagte eine Sprecherin. Hamburger Spitzenreiter ist der Bezirk Nord mit 26 Terminanfragen. In Kiel haben sich bislang noch keine „neuen“ gleichgeschlechtlichen Paare gemeldet, teilte Stadtsprecher Arne Gloy mit. „Bis Ende September werden in diesem Jahr in Kiel knapp 20 gleichgeschlechtliche Paare verpartnert worden sein“, sagte er. Bislang seien drei Anträge auf Umwandlung von gleichgeschlechtlicher Partnerschaft in gleichgeschlechtliche Ehe gestellt worden.

Auch in Flensburg hätten ungefähr drei Paare nach den Modalitäten einer Umschreibung gefragt. In Husum liegen bislang zwei Anfragen vor, in denen Paare ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln möchten. In Neumünster gab es bislang keine Anfragen.

LN

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