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Norddeutschland Gestrandete Wale hatten viel Müll im Magen
Nachrichten Norddeutschland Gestrandete Wale hatten viel Müll im Magen
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21:21 18.05.2016
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Wilhelmshaven

Die Pottwale, die im Januar in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich angespült wurden, hatten keine Infektionskrankheiten. Und verhungert sind sie auch nicht. Das wurde gestern auf einer Forscher- Konferenz in Wilhelmshaven bekanntgegeben. In den Mägen der verendeten Tiere fanden Veterinäre jedoch Müll, Fischernetze, Leinen, alte Autoteile, Kaffeekapseln und Verpackungen des täglichen Bedarfs – teilweise in erheblichem Ausmaß, sagte Prof. Ursula Siebert von der Tiermedizinischen Hochschule Hannover. 13 der 30 Tiere wurden dort untersucht. Todesursächlich war der Müll nicht. Aber im weiteren Leben hätten die Wale damit Probleme bekommen, sagte Siebert. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) kündigte auf dem Symposium an, insbesondere die Aktivitäten gegen die Vermüllung der Meere zu verstärken. Für die tödliche Strandung ist nach Ansicht der Experten eine Mischung verschiedener Faktoren verantwortlich.

LN

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