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Norddeutschland 100 000 Euro Schaden nach Großbrand in Schwerin
Nachrichten Norddeutschland 100 000 Euro Schaden nach Großbrand in Schwerin
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15:34 30.11.2018
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in der Schweriner Schelfstadt ist in der Nacht zum Freitag nach ersten Schätzungen ein Schaden von mehreren 100 000 Euro entstanden. Quelle: Nonstop News
Schwerin

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in der Schweriner Schelfstadt ist in der Nacht zum Freitag nach ersten Schätzungen ein Schaden von mehreren 100 000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, zog sich eine Hausbewohnerin bei Löschversuchen leichte Verbrennungen an den Händen zu. Sie habe nach ärztlicher Behandlung das Krankenhaus noch am Freitag wieder verlassen können. Wegen der umfangreichen Löscharbeiten blieb die Werderstraße, eine der wichtigsten Zufahrten nach Schwerin, bis in den Vormittag hinein gesperrt. Das führte laut Polizei zu massiven Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Das Feuer war ersten Erkenntnissen zufolge an einem der außen angebrachten Holzbalkone ausgebrochen und hatte schnell den Dachstuhl erfasst. Beim Eintreffen der Feuerwehren habe das Haus bereits zu großen Teilen in Flammen gestanden, die Bewohner hätten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Wie ein Polizeisprecher sagte, kamen sie zunächst bei Verwandten und Freunden unter. Eine Rückkehr gilt als ausgeschlossen. Das Wohnhaus sei infolge des Feuers einsturzgefährdet, hieß es.

Beliebtes Altbauviertel in Schwerin

Die Bewohner eines in der Brandnacht vorsorglich geräumten Nachbargebäudes hätten aber in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die Schelfstadt mit vielen sanierten Altbauten gilt als eines der beliebtesten Wohnviertel in der Landeshauptstadt.

An den Löscharbeiten waren laut Leitstelle rund 70 Feuerwehrleute beteiligt. Neben der Berufsfeuerwehr seien auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt beteiligt gewesen. Die Kriminalpolizei begann am Freitagmorgen mit den Ermittlungen zur Brandursache. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es.

Pfaff / dpa

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