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Norddeutschland Große Suchaktion nach Angler - dabei war nur sein Handyakku leer
Nachrichten Norddeutschland Große Suchaktion nach Angler - dabei war nur sein Handyakku leer
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12:55 02.01.2016
Auch der Seenotrettungskreuzer  "Hans Hackmack" aus Grömitz war im Einsatz. Quelle: Archivfoto: Roeßler
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Boiensdorf

Der Mann war gestern Vormittag aufgebrochen und hatte sein Auto samt Anhänger herrenlos am Strand zurückgelassen. Weil auch am Abend noch keine Spur vom einsamen Angler zu finden war und seine Frau ihn nicht erreichen konnte, begann ein Großaufgebot an Rettungskräften nach dem Mann zu suchen.

Sechs Schiffe der Seenotretter, der Bundespolizei und des Zolls sowie 100 Mann suchten nach Angaben der Landeswasserschutzpolizei den Strand und das umliegende Wasser ab - zunächst ohne Erfolg.

Der 52-Jährige war unterdessen mit seinem Boot bis vor das rund zehn Kilometer entfernte Rerik (Landkreis Rostock) gefahren und beobachtete das Treiben vom Wasser aus. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar mitteilte, kam er jedoch nicht auf die Idee, dass die Suche ihm galt und kehrte erst spät in der Nacht wohlbehalten zurück.

Die Frau des Anglers meldete sich schließlich bei den Rettungskräften und gab Entwarnung. Ob er für die Kosten der Suche aufkommen muss, war zunächst unklar.

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