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Norddeutschland Grote: Bluttat in Landesunterkunft nicht verschleiern
Nachrichten Norddeutschland Grote: Bluttat in Landesunterkunft nicht verschleiern
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13:21 25.09.2018
Hans-Joachim Grote (CDU), Innenminister von Schleswig Holstein, spricht in der Landespressekonferenz. Quelle: Malte Christians/archiv
Kiel

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) hat erneut versichert, dass die blutige Beziehungstat eines iranischen Asylbewerbers in der Landesunterkunft Boostedt keinesfalls verschwiegen werden sollte. „Im Nachhinein kann dies sicherlich als ein Versäumnis angesehen werden“, sagte Grote am Dienstag in Kiel vor dem Innen- und Rechtsausschuss. Grote und Polizeivertreter hatten am 19. September auf einer Bürgerversammlung in Boostedt im Kreis Segeberg zur Flüchtlingssituation in der Gemeinde die Gewalttat nicht erwähnt.

Der iranische Asylbewerber hatte wenige Tage zuvor seine von ihm getrennt lebende Frau auf dem Gelände der Landesunterkunft mit einem Küchenmesser schwer verletzt. Es habe keinerlei Vorsatz oder Verschleierungsabsicht gegeben, sagte Grote. Im Fokus der Bürgerversammlung habe primär die Situation in der Gemeinde gestanden und nicht in der Landesunterkunft.

dpa/lno

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