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20:49 23.01.2017
Täglich werden bis zu 200 Tonnen Hering gefangen. Quelle: Foto: S. Sauer/dpa
Sassnitz

Der Deutsche Fischereiverband freut sich zum Jahresanfang über gute Heringsfänge in der Ostsee. In diesem Jahr seien bereits mehr als 1500 Tonnen Hering im Fischverarbeitungswerk Euro- Baltic in Mukran (Sassnitz auf Rügen) angelandet worden, teilte der Fischereiverband gestern in Hamburg mit. Damit sei die erfolgreiche Herbstfischerei nahtlos fortgesetzt worden.

Im November und Dezember 2016 wurden 2142 Tonnen Hering in Mukran angelandet. Der tägliche Heringsfang liegt derzeit zwischen 80 und 200 Tonnen. Die Qualität der Heringe sei „ausgezeichnet“, hieß es. Zu Beginn der Saison waren sie im Schnitt 130 Gramm schwer, derzeit liegt das Durchschnittsgewicht bei 125 Gramm. Der Fettgehalt der Fische variiert je nach Größe zwischen acht und 14 Prozent. Die bei Euro-Baltic angelandeten Schleppnetzheringe sind komplett MSC-zertifiziert. Es sei allerdings möglich, dass in diesem Jahr auch nicht-zertifizierter Hering aufgekauft werde, so der Fischereiverband.

Unterdessen machte die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust den Dorschfischern Hoffnung. Kleine Kutter in der Ostsee sollen offenbar vom bevorstehenden Laichschutz-Fangverbot für den West- Dorsch ausgenommen werden, wenn sie im Flachwasser nahe der Küste fischen. Die Politikerin erwartet einen entsprechenden Beschluss in Brüssel.

Die Schutzzeit im Februar und März sei für den Bestand wichtig und richtig. Da der Dorsch aber unterhalb einer Wassertiefe von 20 Metern laiche, sei der Schutz in den flachen Küstengewässern unnötig, erläutert Ulrike Rodust.

LN

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