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Norddeutschland Habeck sieht Fortschritte beim Tierschutz
Nachrichten Norddeutschland Habeck sieht Fortschritte beim Tierschutz
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20:24 14.10.2016
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Kiel

Beim Umgang mit Nutztieren hat es in Schleswig-Holstein nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Robert Habeck erhebliche Fortschritte gegeben. Tierschutz sei kein Nebenprodukt, sondern zentral für die Nutztierhaltung, sagte der Grünen-Politiker gestern im Landtag bei der Vorstellung eines Regierungsberichts.

So habe Schleswig-Holstein als erstes Land bundesweit einen Landeskodex zum Verzicht auf das Schlachten hochtragender Rinder verabschiedet, und das gemeinsam mit Bauernverband, Schlachthöfen und Tierschützern. Um Kälber zu schonen, dürften sie nur noch unter Schmerz- und Beruhigungsmitteln enthornt werden. Zum Verzicht auf routinemäßiges Schwanzkupieren beim Schwein werde eine Vereinbarung stufenweise abgearbeitet. Ein Erlass stelle den freiwilligen Ausstieg der Geflügelwirtschaft aus dem Schnabelkürzen ab 1. Januar sicher – Junghennen wurden bisher die Schnäbel gekürzt, um Federpicken und Kannibalismus zu verhindern. Auf Initiative Schleswig-Holsteins habe sich der Bundesrat zudem für ein Verbot der Pelztierhaltung ausgesprochen. Zur Stärkung des Tierschutzes würden auch ein Runder Tisch, ein Tierschutzbeirat und ein Vertrauensmann beitragen.

Auch Heiner Rickers (CDU) lobte Fortschritte im Tierschutz, kritisierte Habeck aber in Einzelpunkten. Falsch sei zum Beispiel das neue Verbandsklagerecht.

LN

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