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Norddeutschland Hagedorn sieht das Projekt Belttunnel „wackeln“
Nachrichten Norddeutschland Hagedorn sieht das Projekt Belttunnel „wackeln“
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20:47 20.09.2017
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Berlin/Puttgarden

Wenige Tage vor der Bundestagswahl hat die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) ihre Haltung zum geplanten Fehmarnbelttunnel verdeutlicht. Sie sei fest davon überzeugt, dass das Projekt „wackelt“. Das Kosten-Nutzen- Verhältnis, das für jede Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ausschlaggebend ist, sei ein Fiasko. „Ich bin fest davon überzeugt, dass man das Projekt noch stoppen kann, solange das erste Betonelement für den Tunnel nicht in der Ostsee versenkt wurde.“ Insofern unterscheide sie sich von SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz vor allem in dessen Prognose, dass die feste Fehmarnbeltquerung komme.

Gemeinsam mit Schulz sei sie der Meinung, dass Deutschland „keine Bananenrepublik ist und sich an geschlossene Staatsverträge hält“. Dieser Kontrakt sehe allerdings eine Ausstiegsklausel vor, wenn sich die Voraussetzungen für das Tunnelprojekt deutlich anders entwickelten als angenommen. Hagedorn reagierte mit ihrer Stellungnahme auf die Zuschrift eines LN-Lesers, dem „unterschiedliche Wahlkampfaussagen“ von Schulz und Hagedorn aufgefallen waren. ctö

LN

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