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Norddeutschland Hamburger Polizisten schießen auf 38-Jährigen
Nachrichten Norddeutschland Hamburger Polizisten schießen auf 38-Jährigen
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21:13 22.08.2016
Großes Polizeiaufgebot am Sonnabend in Hamburg-Neuallermöhe.

Zwei Polizeibeamte haben am Sonnabendabend bei einem Einsatz im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe West einen vermutlich psychisch kranken Mann mit Schüssen lebensgefährlich verletzt. Er soll nach Polizeiangaben zuvor mehrere Menschen mit einem Gegenstand bedroht haben. Zwei alarmierte Polizeibeamte hätten Warnschüsse abgegeben. Weil der 38-Jährige darauf nicht reagiert habe, hätten die Beamten auf ihn geschossen. Sie trafen ihn am Oberkörper. Der lebensgefährlich Verletzte kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. Sein Zustand war am Sonntag wieder stabil, hieß es, er habe aber noch nicht befragt werden können. Die Mordkommission leitete Ermittlungen ein; es gebe momentan aber keine Anhaltspunkte, von einer rechtswidrigen Tat der Polizeibeamten auszugehen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert nun, Hamburger Polizeibeamte mit Elektroschockern auszurüsten. Ein Taser schließe die Lücke zwischen dem Schlagstock und der Schusswaffe. Bislang sei im Stadtstaat nur eine Spezialeinheit mit Tasern ausgestattet. Nach Angaben der DPolG in Berlin ist das auch in anderen Bundesländern so.

LN

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