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Norddeutschland Havarierter Frachter wird an die Leine genommen
Nachrichten Norddeutschland Havarierter Frachter wird an die Leine genommen
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10:36 01.11.2017
Das 225 Meter lange Schiff hatte sich bei dem schweren Sturm „Herwart“ in der Nacht zum Sonntag in der Deutschen Bucht losgerissen und war auf eine Sandbank vor der ostfriesischen Insel Langeoog getrieben worden.  Quelle: dpa
Cuxhaven

"Wenn diese Leinenverbindung steht, kann mit dem Abpumpen des Ballastwassers begonnen werden“, sagte Simone Starke von der Pressestelle des Havariekommandos. Voraussetzung für das Pumpen sei, dass das auf Grund gelaufene Schiff mit Leinen gesichert sei - sonst könnte der Frachter durch den Wind noch weiter ins Flachwasser gedrückt werden, wenn er leichter wird. Das Herstellen der Leinenverbindung sei allerdings sehr aufwendig.

Die „Glory Amsterdam“ hat rund 20 000 Tonnen Ballastwasser an Bord, ein Großteil soll abgepumpt werden. Um das havarierte Schiff wegschleppen zu können, muss aber auch der Wasserstand passen. 

Das 225 Meter lange Schiff hatte sich bei dem schweren Sturm „Herwart“ in der Nacht zum Sonntag in der Deutschen Bucht losgerissen und war auf eine Sandbank vor der ostfriesischen Insel Langeoog getrieben worden. Eine für Montagabend geplante Bergung musste wegen des zu geringen Wasserstandes abgesagt werden.

Umweltschützer sind wegen der 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel an Bord beunruhigt. Die Ruderanlage des Schiffes ist defekt.

An Bord sind 22 Mann Besatzung sowie Mitglieder des Bergungsteams.  

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