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Norddeutschland Heimaufsicht: Mitarbeiter sagt aus
Nachrichten Norddeutschland Heimaufsicht: Mitarbeiter sagt aus
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21:15 30.05.2016
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Kiel

Der für den Friesenhof zuständige Mitarbeiter der Heimaufsicht hat die Arbeit der Behörde vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags (PUA) verteidigt. Alle Vorgänge seien engagiert bearbeitet worden, sagte der 50-Jährige gestern im PUA. Es sei aufgrund von Beschwerden eine Nachbesserung des Konzepts gefordert worden, eine konkrete Kindeswohlgefährdung habe bei einem Besuch vor Ort im Herbst 2013 und nach Gesprächen aber nicht festgestellt werden können, sagte der Zeuge. Es habe weitere Gespräche mit der Betreiberin und auch örtliche Begehungen gegeben. Die Einschaltung eines Anwalts habe seine Arbeit erschwert, da pädagogische Maßnahmen der Aufsicht nun auch juristisch bewertet werden mussten.

Im Januar 2015 habe es eine Auflagenverfügung seitens der Heimaufsicht gegeben, da er nach gut einem Jahr keine grundsätzliche Verbesserung der Situation gesehen habe. Da diese nicht eingehalten worden sei, sei die Einrichtung nach einer Überprüfung im Sommer 2015 geschlossen worden, sagte der Sachbearbeiter.

LN

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