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Norddeutschland Heinold: Finanzbehörden nicht in Kieler Steuerdeal eingebunden
Nachrichten Norddeutschland Heinold: Finanzbehörden nicht in Kieler Steuerdeal eingebunden
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17:33 18.09.2013
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Kiel

Ende Juni hatte Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke (SPD) per Eilentscheidung einem Mediziner Zinsen und Säumniszuschläge in Höhe von 3,7 Millionen Euro erlassen. Im Gegenzug zahlt der Augenarzt 4,1 Millionen Euro Gewerbesteuern für Immobiliengeschäfte aus den 90er Jahren in Raten. Die Kommunalaufsicht des Landes prüft die Entscheidung auch mit Blick auf einen möglichen Verstoß gegen das EU-Beihilferecht.

Laut Heinold hätten die Finanzbehörden des Landes im vergangenen Jahr in 1012 Einzelfällen im Rahmen von Ermessensentscheidungen insgesamt 880 000 Euro an Steuern erlassen. Zum konkreten Steuerfall des Augenarztes wollte sich Heinold mit Blick auf das Steuergeheimnis nicht äußern. Ihr Ministerium sei nicht an den Prüfungen der Kommunalaufsicht beteiligt. Sie selbst habe in dem konkreten Fall keine Akte eingesehen. „Ich beurteile das Verfahren der Stadt nicht, weil ich dafür nicht zuständig bin.“

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