Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Hier sehen Schleswig-Holsteiner Probleme im Land
Nachrichten Norddeutschland Hier sehen Schleswig-Holsteiner Probleme im Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:28 17.04.2016
Der Zuzug von Flüchtlingen ist für 42 Prozent der schleswig-holsteinischen Wähler (42 Prozent) das wichtigste politische Problem. Quelle: dpa

Laut einer Forsa-Umfrage von Lübecker Nachrichten und Kieler Nachrichten folgen auf die Flüchtlingsproblematik die „vielfältigen Verkehrsprobleme“ im Norden: Sie wurden von 32 Prozent der Befragten genannt, wobei dazu sowohl eine marode Landesstraße oder der Nicht-Weiterbau der A20 zählen dürften. Schon mit deutlichem Abstand landen die Schul- und Bildungspolitik mitsamt der Kinderbetreuung (15 Prozent) auf Platz drei der Problemliste.

Die Finanznot des Landes (neun Prozent, Platz sechs), Umweltprobleme (drei Prozent, Platz elf) und Kriminalität (zwei Prozent, Platz zwölf) spielen eine untergeordnete Rolle. Befürchtete finanzielle und Wohnungsprobleme wurden aber in Verbindung mit der Flüchtlingsfrage betont.

Deutlich war außerdem die Antwort der Befragten zur Zufriedenheit mit der Regierung: In der Bewältigung der Probleme kritisierten die Wähler vor allem die Verkehrspolitik (56 Prozent unzufrieden), den Kampf gegen Kriminalität (54 Prozent unzufrieden) und die Schul- und Bildungspolitik, mit der 56 Prozent nicht einverstanden sind.

Frappierend: In diesen drei Problemfeldern sind selbst die Anhänger der Regierungsparteien mehrheitlich unzufrieden mit der Politik ihrer Vertreter.

Ulf Christen, Wolfram Hammer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nur 28 Prozent der Schleswig-Holsteiner würden laut einer von Kieler und Lübecker Nachrichten in Auftrag gegebenen Umfrage noch die CDU wählen – in der Partei werden viele nervös

17.04.2016

48 Prozent Zustimmung für die SPD-Grünen-SSW-Koalition von Torsten Albig: Ruhig schlafen kann SPD-Ministerpräsident bis zum Landtagswahltermin am 7. Mai 2017 deswegen aber längst noch nicht, sagt Meinungsforscher Manfred Güllner vom FORSA-Institut.

17.04.2016

SSW-Vorsitzender Flemming Meyer: „An unseren Werten hat sich nichts geändert.“.

16.04.2016
Anzeige