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Hitze und Gewitter im Norden

Lübeck Hitze und Gewitter im Norden

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Donnerstag eine Unwetterwarnung für Hamburg, den Kreis Stormarn sowie das Herzogtum Lauenburg herausgegeben - es werden starke Gewitter mit Blitzeinschlägen erwartet.

 Wüstenei in Badendorf am Donnerstagabend - aufgenommen von Leserin Meike Hagyó.

Quelle: Meike Hagyó

Lübeck. "Am Donnerstag und Freitag wird bei Gefühlten Temperaturen über 33 Grad eine starke Wärmebelastung erwartet", so die Experten.

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In der Nacht zum Donnerstag sollten bereits erste Gewitter von Westen aufziehen, sagte Julia Fruntke vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Sie brächten am frühen Morgen in Hamburg zunächst nur Schauer mit ein paar Blitzen. Ab dem Nachmittag könnten die Gewitter heftiger werden. Erwartet werden zum Teil bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel und schwere Sturmböen.

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Eine offizielle Unwetterwarnung hat der DWD  jetzt für Hamburg sowie den Kreis Stormarn und den Kreis Herzogtum Lauenburg herausgegeben.  Es bestehe die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4), heißt es. Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

Infografiken zum Thema Hitze, Gewitter und Hagel.

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Experten raten: Bei Hitze vorbeugen

Mit steigenden Temperaturen wächst auch das Risiko von Hitzeschlag und Sonnenstich. Davor hat die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) gewarnt und an den Sommer 2015 mit Rekordtemperaturen um die 40 Grad erinnert. Wegen Hitzeproblemen hätten damals doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr behandelt werden müssen, teilte die Kasse am Dienstag mit.

Vor allem Männer hätten unter Hitzschlag und Sonnenstich gelitten, schloss die KKH aus dem fast dreifachen Anstieg dieser Diagnosen bei Männern im Vergleich zu 2014. Schutz böten eine leichte Kopfbedeckung und Aufenthalt im Schatten. Viel trinken und morgens oder abends lüften, raten Experten außerdem.

Bei tagelanger Sommerhitze ohne große Abkühlung in der Nacht sollten sich vor allem Hilfsdienste auf vorbeugende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen einstellen, sagte ein Sprecher des Landesgesundheitsamtes in Hannover. Neben Merkblättern empfiehlt die Behörde ein entsprechendes E-Mail-Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Von dort stammt auch eine neue Warnwetter-App, die genaue Hinweise auf Hitze und erhöhte UV-Intensität an ausgewählten Orten geben soll.

An heißen Tagen kein Fisch und Fleisch online einkaufen

Den Supermarkteinkauf online zu erledigen, ist praktisch und spart Zeit - an heißen Sommertagen sollte man aber Fisch und Fleisch von der Einkaufsliste streichen. Tierische Produkte verderben bei Hitze nämlich besonders schnell, warnt der Tüv Süd. Aber auch Obst und Gemüse schaden die heißen Temperaturen. Besonders gefährlich ist es, wenn frische Produkte nach der Lieferung zunächst ungekühlt vor der Haustür stehen - innerhalb weniger Stunden können Lebensmittel so ungenießbar werden.

Wer nicht darauf verzichten möchte, sich frische Lebensmittel liefern zu lassen, sollte also unbedingt zu Hause sein, um die Produkte anzunehmen. Natürlich kann man auch einen hilfsbereiten Nachbarn bitten, die Lebensmittel im Kühlschrank zwischenzulagern. Wichtig ist, dass eine durchgehende Kühlung und somit die Frische der Produkte gewährleistet werden kann.

Einige Online-Händler schließen jedoch eine Lieferung von Produkten, die bei Hitze besonders schnell verderben, grundsätzlich aus, um ihre Kunden nicht zu gefährden.

Schwitzen regelt die Körpertemperatur

Bei Temperaturen über 30 Grad ist das frische Hemd schnell durchgeschwitzt. Doch Schwitzen ist nicht nur lästig, sondern auch lebensnotwendig, denn es regelt die Körpertemperatur. Ohne Schweiß würde unser Organismus überhitzen. Unser Körper produziert überschüssige Wärme, die er wieder freisetzen muss. Tut er das nicht, kann es zu Kreislaufversagen und zum tödlichen Hitzschlag kommen.

Schweiß verdunstet täglich auf unserer Haut, um den Körper zu kühlen. Bei großer Hitze und körperlicher Anstrengung können daraus mehrere Liter werden. Auch wenn wir Nervosität, Lampenfieber oder Angst empfinden, beginnen wir zu schwitzen.

Schweiß besteht zu rund 99 Prozent aus Wasser, hinzu kommen unter anderem Harnstoff und Mineralsalze. Er tritt über winzige Öffnungen nach außen - die Schweißdrüsen, von denen der Mensch etwa zwei bis drei Millionen besitzt.

Die Situation im Rest von Deutschland

Sonne und blauer Himmel werden in den kommenden Tagen kaum zu sehen sein. Auch am Wochenende bleibt es wechselhaft, teilweise kommt es zu Starkregen. Nur im Nordosten könnte es weiter sommerlich bleiben.

Offenbach (dpa) - Schwüle und Gewitter haben das schöne Sommerwetter zunächst weitgehend verdrängt. Stattdessen befinden sich weite Teile Deutschlands in den kommenden Tagen in einem „feuchtwarmen Tiefdrucksumpf“, wie Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag erklärte. Entsprechend muss vor allem in der Südwesthälfte des Landes mit schauerartigen, teils gewittrigen Niederschlägen gerechnet werden, die lokal auch Unwetterpotenzial besitzen.

Über Mitteleuropa manifestiert sich derzeit eine schwach ausgeprägte Tiefdruckzone, wie Kirchhübel sagte. Deutschland liege dabei jedoch weiter östlich dieses Tiefausläufers. Die sehr warme bis heiße subtropische Luft fühle sich wegen der angereicherten Feuchte zunehmend sehr schwül und drückend an. Der DWD erwartet oft ortsfeste Gewitterzellen, bei denen es vor allem zu Starkregen kommen kann. Im Nordosten und Osten soll sich dagegen weiter stabile und trockene Luft durchsetzen. Dort könne der Sommer „weiter mit viel Sonnenschein und sehr warmen bis heißen Temperaturen punkten“.

An diesem Freitag ist es zunächst wechselnd bis stark bewölkt und vor allem im Westen und Nordwesten fällt gebietsweise noch Regen. Im Tagesverlauf bilden sich dann in der Westhälfte wieder vermehrt teils kräftige Schauer und Gewitter. Die Temperatur steigt auf 25 bis 31 Grad, an der See und im Bergland auf 21 bis 25 Grad. Auch für das Wochenende rechnet der DWD mit dem wechselhaften Wetter mit teils kräftigen Schauern und ähnlichen Temperaturen.

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