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Norddeutschland Illegaler Waffenbesitz: Polizei angeklagt
Nachrichten Norddeutschland Illegaler Waffenbesitz: Polizei angeklagt
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21:17 27.05.2016
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Lübeck

. Die Lübecker Staatsanwaltschaft hat gegen einen Hamburger Polizeibeamten Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erhoben. Ihm werde unter anderem der unerlaubte Besitz einer Repetierflinte, größerer Mengen Munition und eines Laserzielgerätes vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Die Gegenstände waren im November 2015 bei der Durchsuchung seiner Wohnung im Kreis Herzogtum Lauenburg beschlagnahmt worden. Dabei waren auch NS-Devotionalien wie eine Reichskriegsflagge mit Hakenkreuz gefunden worden (die LN berichteten). Der bloße Besitz letzterer Gegenstände sei nicht strafbar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Eine Absicht, die Gegenstände in irgendeiner Weise zu verwenden, konnte dem Angeschuldigten nicht sicher nachgewiesen werden, hieß es von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen gegen den Beamten waren im Februar 2015 ins Rollen gekommen, als der Zoll ein an ihn adressiertes Paket aus China mit dem Laserzielgerät abfing. Das Laservisier hatte der 41-Jährige auf der Handelsplattform Ebay erstanden. Da derartige Geräte in Deutschland verboten sind, wurde ein Durchsuchungsbeschluss gegen den Beamten erwirkt.  Wann die Verhandlung vor dem Amtsgericht in Schwarzenbek beginnt, ist offen.

LN

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