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Interview mit Forsa-Chef Manfred Güllner

LN/KN-Wahlumfrage Interview mit Forsa-Chef Manfred Güllner

48 Prozent Zustimmung für die SPD-Grünen-SSW-Koalition von Torsten Albig: Ruhig schlafen kann SPD-Ministerpräsident bis zum Landtagswahltermin am 7. Mai 2017 deswegen aber längst noch nicht, sagt Meinungsforscher Manfred Güllner vom FORSA-Institut.

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Meinungsforscher Manfred Güllner vom FORSA-Institut

Quelle: Archiv

Kiel. „Die Umfrage spiegelt die aktuelle politische Stimmung wieder. Das sind aber noch keine sicheren Stimmen am Wahltag“, sagt Güllner. Es deute sich erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD an. Beide kommen in der Umfrage auf 28 Prozent der Stimmen. Und: Die Parteien müssten sich hier im Land für die Wähler attraktiv machen, dürften nicht auf den Bundestrend hoffen. Die Wähler würden sehr wohl gut unterscheiden können, worum es bei einer Wahl gehe, ob um die Rathauspolitik, das Kanzleramt oder darum, wer das Land als Ministerpräsident regieren soll. Und da fände sich Amtsinhaber Torsten Albig mit einem Zufriedenheitswert von 52 Prozent im Bundesvergleich durchaus in einem guten Mittelfeld wieder.

Die CDU hingegen habe ein Problem, ihre beiden möglichen Kandidaten Ingbert Liebing und Daniel Günther seien noch weitgehend unbekannt, hätten sich noch nicht das notwendige Profil verschafft. Werde ein Kandidat aber als zu schwach empfunden, „bleiben die eigenen Wähler schnell zu Hause. Und selbst unter den CDU-Anhängern hat Albig in der Umfrage ja einen Zuspruch von 53 Prozent“, sagt Güllner. Wenn absehbar sei, dass Liebing, den im Gegensatz zu Günther nur halb so viele Befragte für einen guten Albig-Herausforderer halten, ähnlich schwach bleibe wie der in Baden-Württemberg gescheiterte CDU-Kandidat Guido Wolf, müsste man der Partei raten, ihn auch nicht aufzustellen.

Dass die Menschen die Flüchtlingspolitik der Landesregierung mehrheitlich gut finden, sei für die Albig-Regierung allerdings auch kein Ruhekissen. Die Rolle dieses Politikfeldes für den Ausgang von Landtagswahlen werde nämlich „wahnsinnig überschätzt“. Nur bei den allenfalls 12 oder 13 Prozent potenziellen AfD-Wählern sei diese Frage wahlentscheidend. Defizite in der Regierungsarbeit weise die Umfrage zudem in der Verkehrs- und Bildungspolitik nach.

Von Wolfram Hammer

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