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Norddeutschland Jagdsaison läuft auf Hochtouren
Nachrichten Norddeutschland Jagdsaison läuft auf Hochtouren
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22:12 07.12.2017
Jäger blasen in Aukrug-Homfeld nach einer Treibjagd auf ihren Hörnern. Quelle: Foto: C. Rehder/dpa
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„Damit sollen Schäden in Wald und Feld reduziert werden.“ Um das ökologische Gleichgewicht in den Revieren zu erhalten, werden im Winter bei sogenannten Treibjagden Wildtiere durch Treiber und Hunde langsam in Bewegung gebracht. Dadurch haben die Jäger bessere Chancen, mehr Wild zu erlegen.

Hintergrund ist, dass sich Hirsche, Rehe und Wildschweine ohne natürliche Feinde stark vermehren. Ohne Jagd würden hohe Schäden in Land- und Forstwirtschaft entstehen, sagt Börner. In der vergangenen Jagdsaison wurden 1140 Rothirsche, knapp 11 000 Damhirsche, über 50 000 Rehe und mehr als 15 600 Wildschweine erlegt. Darin enthalten sind auch die Zahlen der Wildunfälle und Totfunde, sagte Börner.

Dabei ist die Jagd nur eine von vielen Aufgaben der Jäger. Die 22 000 Jagdschein- Inhaber in Schleswig-Holstein sind gleichzeitig staatlich anerkannte Naturschützer. In ihrer Freizeit und größtenteils ehrenamtlich engagieren sie sich in vielfältigen Natur- und Schutzprojekten etwa für Seehunde, Fischotter, Seeadler und andere gefährdete Arten, erklärte der LJV-Sprecher.

Daneben pflanzen Deutschlands Jäger jedes Jahr fast 6000 Kilometer Hecken und legen 4000 Teiche an.

LN

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