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Norddeutschland Keine Spur vom Bankräuber
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21:13 13.01.2017
Hamburg

Trotz umfangreicher Fahndung ist ein Bankräuber nach einem blutigen Überfall in Hamburg-Altona weiter auf der Flucht. Der Einsatz von 43 Streifenwagen und eines Spürhundes blieb zunächst ohne Erfolg, sagte gestern ein Polizeisprecher. Der Täter hatte bei dem Überfall am Donnerstagabend – nachdem er schon das Geld hatte – auf einen Angestellten der Hamburger Sparkasse geschossen und ihn schwer verletzt. Der 45-Jährige erlitt eine Bauchverletzung und musste notoperiert werden. Er sei außer Lebensgefahr, hieß es gestern. Warum der Räuber auf den Angestellten schoss, ist noch unklar.

Die Polizei befragte noch am Donnerstagabend am Tatort Kunden und Angestellte. Quelle: Foto: Bockwoldt/dpa

Der maskierte Täter hatte nach Polizeiangaben gegen 17.50 Uhr die Filiale der Hamburger Sparkasse (Haspa) betreten und mit vorgehaltener Schusswaffe vom Kassierer Geld gefordert. Als er das Geld einkassierte, habe der Räuber die Waffe kurz aus der Hand gelegt. Unmittelbar danach habe er die Waffe wieder ergriffen und sofort einen Schuss auf einen 45 Jahre alten Angestellten abgegeben. Der Räuber habe 1800 Euro erbeutet. Er flüchtete mit einem Fahrrad in Richtung S-Bahnhof Holstenstraße. Ein Personenspürhund konnte eine Spur nur bis zur nächsten Querstraße verfolgen. Hieraus hätten sich zunächst keine weiteren Hinweise ergeben, hieß es von der Polizei.

Zum Zeitpunkt des Überfalls waren weitere Haspa-Mitarbeiter und Kunden in der Bank. Sie erlitten einen Schock und wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Polizei nannte das Vorgehen des Täters sehr brutal und ungewöhnlich.

Er sei 45 bis 65 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Bekleidet soll er mit einer grünen Kapuzenjacke, einer beigefarbenen Cargohose und grauen Handschuhen gewesen sein. Maskiert habe er sich mit einer schwarzen Sturmhaube. Er habe akzentfrei Deutsch gesprochen.

LN

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