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Norddeutschland Keine Fipronil-Eier mehr im schleswig-holsteinischen Handel
Nachrichten Norddeutschland Keine Fipronil-Eier mehr im schleswig-holsteinischen Handel
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16:31 12.06.2018
Eier werden von einer Palette in eine Pappschachtel verpackt.  Quelle: Holger Hollemann/dpa
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Kiel

Das teilte das Verbraucherschutzministerium am Dienstag in Kiel mit.

Zuvor hatte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in Hannover berichtet, insgesamt 73 000 mit Fiopril belastete Eier aus den Niederlanden seien im deutschen Einzelhandel gelandet. Betroffen seien sechs Bundesländer, darunter auch Schleswig-Holstein.

Bei den Eiern wurden Fipronilgehalte über dem zulässigen Grenzwert nachgewiesen. „Diese Grenzwertüberschreitungen wurden von Niedersachsen als nicht gesundheitsschädlich beurteilt. Deshalb gibt es keine öffentliche Warnung über die betroffenen Eier“, teilte das Ministerium in Kiel mit. Bezüglich des weiteren Vorgehens zur Veröffentlichung der von den nicht gesundheitsschädlichen Grenzwertüberschreitungen betroffenen Eiern wollten sich noch am Dienstag die Länder abstimmen.

Wie das Verbraucherschutzministerium in Kielaußerdem mitteilte, informierte Nordrhein-Westfalen am Dienstag über einen neuen Fall: In den Niederlanden seien in einer Eierpackstelle im Rahmen von Eigenkontrollen Grenzwertüberschreitungen von Fipronil in Eiern festgestellt worden. Laut bisher vorliegender Lieferliste sei Schleswig-Holsteinmit diesen Eiern nicht beliefert worden.

2017 waren massenhaft Eier mit Fipronil im Handel aufgetaucht, erst in den Niederlanden, dann auch in Deutschland und vielen weiteren Ländern. Es gab erhebliche Rückrufe von Eiern und Eierprodukten. Seitdem wird gezielt auf Fipronil getestet. So wurde wurde nun die Überschreitung der Höchstwerte festgestellt.

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