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Norddeutschland Kiel lockt Spitzensportler an die Hochschulen
Nachrichten Norddeutschland Kiel lockt Spitzensportler an die Hochschulen
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20:15 29.10.2013
Kiel

Leistungssportler sein und trotzdem studieren: Das will Schleswig-Holstein jungen Menschen jetzt leichter machen. An der FH und der Uni Kiel haben jetzt die ersten sieben Sportler aufgrund der neuen „Profilquote“ ihr Studium aufgenommen.

Dafür werden zwei Prozent aller Studienplätze für Sportler der sogenannten A-, B-, C- oder D/C-Kader reserviert, sie können sich auf diese Plätze bewerben, ohne dass für sie der Notendurchschnitt zählt. Eine Änderung des Hochschulzulassungsgesetzes hat es möglich gemacht. Wer in Schleswig- Holstein auf olympischem Niveau trainiere, solle hier auch seine berufliche Karriere starten und die räumliche Nähe von Hochschule und Trainingsstandort nutzen können, sagte Bildungsministerin Wara Wende.

Diese Chance ergreifen jetzt vor allem erstmal Segler an ihrem Olympiastützpunkt Schilksee. Oliver Szymanski aus dem C-Kader Segeln trainiert da zum Beispiel, der an der FH zugleich Offshore- und Anlagentechnik studieren will, oder Pia Kuhlmann aus dem D/C-Kader, die sich für Geographie eingeschrieben hat. Außerdem dabei: Anjuli Knäsche aus dem B-Kader Leichtathletik (die Dritte bei den Deutschen Meisterschaften), die Ökotrophologie studieren wird, und Eric Koreng aus dem A-Kader Beachvolleyball, ein Biologie-Student. Lob gibt‘s vom Präsident des Landessportverbandes, Hans-Jakob Tiessen. Schleswig-Holstein gewinne dadurch an Attraktivität als Hochschulstandort für Spitzenathletinnen und -athleten, die Profilquote halte Spitzensportler im Land und binde sie an die Vereine und Verbände des Landessportverbandes.

wh

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