Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Kiel will Waffenrecht ändern
Nachrichten Norddeutschland Kiel will Waffenrecht ändern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:14 10.01.2018
Anzeige
Kiel

. Wegen des deutlichen Anstiegs der Zahl sogenannter Kleiner Waffenscheine hat Schleswig-Holstein eine Änderung des Waffenrechts gefordert. „Ich wäre schon froh, wenn man diesen Kleinen Waffenschein nicht einfach übers Internet online beantragen könnte, sondern dass es eine Zuverlässigkeitsprüfung gibt“, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (CDU). Die Landesregierung setze auf eine bundesweite Regelung. Nach Angaben des Innenministeriums hat sich die Zahl der Kleinen Waffenscheine seit Ende 2015 von 9928 auf 20 495 Ende vergangenen Jahres mehr als verdoppelt. „Das macht uns große Sorgen, weil wir nicht mehr genau wissen, wer den Kleinen Waffenschein beantragt“, sagte Geerdts. Weil es in anderen Bundesländern eine ähnliche Entwicklung gebe, „macht es keinen Sinn, wenn Schleswig-Holstein vorprescht und in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen gibt es noch lockerere Lösungen“.

Im vergangenen Jahr wurden im Norden 4443 solcher Scheine erteilt. Wer eine Erlaubnis hat, darf Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen verdeckt führen.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

. Ein Teil der für Flüchtlinge angeschafften Wohncontainer steht in Schleswig-Holstein derzeit ungenutzt leer.

10.01.2018

Eine Forsa-Umfrage stellt fest: Frauen können mindestens genauso gut mit Geld umgehen wie Männer. 32 Prozent der rund 1200 Befragten glauben sogar, dass Frauen sparsamer und umsichtiger sind. Doch manche Männer in der Lübecker Innenstadt widersprechen.

10.01.2018

Auf einer Geburtstagsfeier eines Jugendlichen in Hamburg-Harburg wird im Februar 2016 eine 14-Jährige von mehreren jungen Männern vergewaltigt. Sie ist vollkommen betrunken und kann sich nicht wehren. Der erste Sex mit einem 16-Jährigen ist noch freiwillig, wie das Landgericht Hamburg später feststellt. Dann wird sie von einem 21-Jährigen missbraucht - und es beginnt eine lebensgefährliche Tortur.

11.01.2018
Anzeige