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Norddeutschland Kieler Ministerin rügt Bund wegen Umsetzung des Betreuungsgeldes
Nachrichten Norddeutschland Kieler Ministerin rügt Bund wegen Umsetzung des Betreuungsgeldes
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18:06 21.06.2013
Alheit fordert klare Richtlinien für das Betreuungsgeld. Foto: A. Heimken/Archiv
Kiel

„Der Bund verspricht Betreuungsgeld und lässt die Länder bei der Umsetzung hängen“, sagte Alheit. „Das ist eine verantwortungslose Politik zulasten der berechtigen Eltern.“

Betreuungsgeld erhalten Eltern, deren Kind ab dem 1. August 2012 geboren wurde und die für ihr Kind keine Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege in Anspruch nehmen. Es wird in der Regel ab dem 15. Lebensmonat des Kindes gezahlt. Zunächst gibt es monatlich 100 Euro, ab August 2014 dann 150 Euro.

Anträge sind laut Landesamt für soziale Dienste noch nicht verfügbar, weil die Durchführungsrichtlinien des Bundesministeriums noch in der Abstimmung sind. Bisher gibt es Alheit zufolge nur einen Arbeitsentwurf. „Die Bundesregierung hat den sozialpolitisch falschen Weg des Betreuungsgelds eingeschlagen, dann muss sie auch die Voraussetzungen schaffen, dass die Länder es auszahlen können.“

Informationen des Landesamtes für soziale Dienste zum Betreuungsgeld

dpa

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