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Norddeutschland Kopenhagen gibt Studie zu Scandlines frei
Nachrichten Norddeutschland Kopenhagen gibt Studie zu Scandlines frei
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20:17 17.03.2016

Die Studie des Wirtschaftsberatungsunternehmens KPMG, das die Auswirkungen des geplanten Fehmarnbelttunnels auf die Fährlinie Scandlines untersucht (die LN berichteten), ist nun doch vom dänischen Transportministerium veröffentlicht worden. Eigentlich sollte die 76-seitige Studie im Auftrag des Kopenhagener Transportministeriums unter Verschluss bleiben. Nach zahlreichen Anfragen jedoch, etwa aus dem Kieler Wirtschaftsministerium, kann die Studie nun eingesehen werden. In der Studie war für den Fährbetreiber das wirtschaftliche Aus prognostiziert worden, sollte der Fehmarnbelttunnel öffnen. Scandlines-Chef Søren Poulsgaard Jensen hat dieser Darstellung jedoch vehement widersprochen. Er kritisierte auch, dass sein Unternehmen für die Erarbeitung der Studie nicht befragt worden war. Poulsgaard Jensen sicherte zudem zu, dass auch nach der Inbetriebnahme des Tunnels, geplant ist bislang das Jahr 2028, der Fährverkehr zwischen Puttgarden und Rødby aufrecht erhalten werde. Zugleich kündigte er an, dass die neue Hybridfähre „Berlin“ Mitte April die dänische Werft verlassen werde.

Von rz

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