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Norddeutschland Kronprinz mit Halskrause
Nachrichten Norddeutschland Kronprinz mit Halskrause
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18:22 05.11.2016
Pech beim Trampolinspringen: Kronprinz Frederik. Quelle: Ch. Charisius/dpa
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Wer den Schaden hat: Dänemarks Kronprinz Frederik, der sonst die Öffentlichkeit liebt, muss gegenwärtig auf den einen oder anderen Auftritt verzichten: Er hat sich beim Trampolinspringen einen Halswirbel angeknackst und muss bis über Weihnachten eine Halskrause tragen. Das sieht mit dunklem Anzug oder Smoking natürlich nicht so gut aus. Und so musste der dänische Vertreter im Olympischen Komitee bei einem königlichen Empfang der dänischen Olympia-Teilnehmer mit Abwesenheit glänzen. Seine Mutter, Königin Margrethe II., konnte sich dabei in ihrer Ansprache an die Sportler eine spöttische Bemerkung nicht verkneifen: „Wenn man fast 50 ist und auf dem Trampolin hüpft, darf man sich nicht wundern, wenn es schief geht.“

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Test-Gemeinden: Probieren geht über studieren. Nach diesem Motto hat die dänische Regierung acht Gemeinde-Verbände mit insgesamt 44 Gemeinden im ganzen Land ausgewählt, die in den kommenden Jahren neue Ideen und Lösungen entwickeln und ausprobieren sollen. „Mit den Versuchen geben wir den Gemeinden die Freiheit, die existierenden Regeln und Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen“, schrieb Sozial- und Innenministerin Karen Ellemann (Venstre) in einer Mitteilung ihres Ministeriums. Jeder der acht Gemeinde-Verbände widmet sich einem übergeordneten Thema, das eine breite Palette der kommunalen Aufgaben und Zuständigkeiten abdeckt, darunter vor allem die Bereiche Soziales, Gesundheit, Arbeit und Wohnen. Sie sollen aber auch über diese Abgrenzungen hinweg miteinander zusammenarbeiten. Völliges Neuland wird damit aber nicht betreten: Erste Versuche mit dieser erweiterten Handlungsfreiheit der Gemeinden seit 2011 waren erfolgreich verlaufen.

Dänemark hält Armutsrekord: Die Dänen zählen sich zwar zu den glücklichsten Menschen auf der Welt. Für eine kleine, aber wachsende Minderheit im Königreich ist das Leben aber geprägt von Armut. Im vergangenen Jahr konnten 3,7 Prozent der Bevölkerung ihre Rechnungen nicht bezahlen, ihre Wohnung nicht angemessen heizen, keine Woche Urlaub im Ausland finanzieren. Das zeigt eine Übersicht von Eurostat, dem statistischen Amt der EU. Gegenüber 2008 ist das ein Anstieg um fast das Doppelte. Damit liegt Dänemark im Norden an der Spitze. In Schweden lebten 2015 nur 0,7 Prozent der Menschen unter extrem ärmlichen Verhältnissen. (2008 waren es 1,4 Prozent.) In Norwegen litten 1,7 Prozent unter extremer Armut, in Finnland 2,2 Prozent – Tendenz auch in diesen Ländern fallend. Zum Vergleich: In Deutschland lebten 2015 rund 4,4 Prozent der Menschen unter tiefer Armut, 2008 waren es noch 5,5 Prozent.

LN

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