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Norddeutschland Kronprinzessin setzt sich für Gewaltopfer in Grönland ein
Nachrichten Norddeutschland Kronprinzessin setzt sich für Gewaltopfer in Grönland ein
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18:13 03.09.2016

Hasch-Paradies Christiania kämpft gegen Auflösung: Nach Schüssen eines Hasch-Dealers auf die Polizei, bei der auch Zivilisten verletzt wurden, haben die Bewohner der Freistadt Christiania mitten in Kopenhagen freiwillig den offenen Verkauf von Haschisch und anderen Cannabis-Produkten in der so genannten Pusher-Street eingeschränkt: Die Verkaufsbuden sind abgerissen. Die „Christianiter“ wollen damit die organisierte Drogen-Kriminalität bekämpfen, die sich im Windschatten des Hasch- Handels breit gemacht hatte. Außerdem möchten die damit den bürgerlichen Parteien entgegenkommen, die die 1971 von Hippies und Aussteigern auf dem Gelände einer alten Kaserne gegründete autonome Gemeinde auflösen wollen.

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aus Dänemark

Steuerpläne spalten Regierungs- Block: Mit Steuererleichterungen für Gut- und Geringverdiener sowie Unternehmen, einer Erhöhung des Rentenalters von 67 auf 67 Jahre und sechs Monate sowie Einschnitte beim Kindergeld, der Arbeitslosenunterstützung und der Ausbildungsförderung will die amtierende bürgerliche Minderheitsregierung von Lars-Løkke Rasmussen (Venstre) Dänemark fit machen für die nächsten acht Jahre bis 2025. Das sieht der „Gesamtplan für ein stärkeres Dänemark“ vor, den Rasmussen vor einigen Tagen vorgelegt hat und der gleich den Spitznamen „2025-Plan“

erhielt. Besonders die Steuerpläne sind umstritten – auch innerhalb des bürgerlichen „blauen“ Parteienblocks, auf dessen Stimmenmehrheit sich die Venstre-Minderheitsregierung stützt. So lehnt die rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DF) die Steuererleichterungen für Gutverdiener ab – die DF-Wähler kommen zu einem großen Teil aus der unteren Mittelschicht. Die neoliberalistische Liberale Allianz, auch eine parlamentarische Stütze der Regierung Rasmussen, fordert größere Steuererleichterungen speziell für Millionäre.

Kronprinzessin Mary kämpft für Gewaltopfer auf Grönland: Jede dritte Frau auf Grönland ist in ihrem Leben Opfer von Gewalt geworden. Darüber wird aber nicht geredet. Das möchte Prinzessin Mary, Ehefrau des dänischen Thronfolgers Kronprinz Frederik, ändern. Dafür ist die für ihr soziales Engagement bekannte Kronprinzessin dieser Tage in den 3000 Kilometer von Kopenhagen entfernten nördlichsten Teil des Königreiches gereist und hat ein Krisenzentrum für weibliche Gewaltopfer in der Inselhauptstadt Nuuk besucht. Es wird von dem vom Thronfolger-Paar gegründeten Mary-Fonds mitfinanziert. „Wir müssen das Schweigen brechen“, sagte Mary laut dänischen Medien.

LN

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