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Kubicki glaubt an „Jamaika“

Kiel Kubicki glaubt an „Jamaika“

Für die nächste Landtagswahl arbeitet er auf ein zweistelliges FDP-Ergebnis hin.

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Schwarz-gelb-grün: Wolfgang Kubicki (FPD) im Jahr 2005 mit einer Jamaika-Fahne.

Quelle: Nietfeld/dpa

Kiel. . Der FDP-Fraktionschef im Landtag, Wolfgang Kubicki, mag sich auf den nächsten Ministerpräsidenten nicht so recht freuen. „Ob der Sozialdemokrat Torsten Albig oder der Christdemokrat Ingbert Liebing: Beides löst bei mir keine große freudige Erregung aus“, sagte er. Für ihn stehe noch nicht einmal fest, dass Albig tatsächlich Spitzenkandidat der SPD wird. „Seine Performance hier sieht nicht so aus, dass er mit aller Macht wieder Ministerpräsident werden will.“

Abgesehen von einem Regierungsbündnis aus CDU und SPD sei nach der Landtagswahl am 7. Mai eine Zweierkoalition nicht realistisch, sagte Kubicki. Ein „Jamaika“-Bündnis aus CDU, FDP und Grünen halte er für wahrscheinlicher als eine „Ampel“ aus SPD, FDP und Grünen. Kubicki begründete dies nicht mit der Wahlarithmetik. „Ich glaube, dass die Grünen, gerade auch mit den bundespolitischen Ambitionen von Robert Habeck, eher in Richtung Öffnung zur Union gehen als in Richtung Öffnung zur Sozialdemokratie“, sagte Kubicki. Er selbst kandidiert im nächsten Jahr erst für das Landesparlament und dann für den Bundestag, wo er im Erfolgsfall auch bleiben will. Auch die Grünen wüssten nicht, wohin die Sozialdemokratie eigentlich will, sagte Kubicki. „Wir steuern da eine sehr spannende Phase an, zum Beispiel im Ringen zwischen dem Parteichef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und dem linken Parteiflügel um die Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada.“

Die FDP will bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein ein zweistelliges Ergebnis holen. „Und das ist ja nicht unrealistisch bei neun Prozent in der letzten Umfrage“, sagte Kubicki. So hoch seien die Werte nicht einmal 2009 gewesen, als die FDP dann bei der Wahl 14,9 Prozent holte. „Die Piraten werden rausfliegen aus dem Landtag und die AfD wird einziehen – das werden wir gar nicht verhindern können“, sagte Kubicki voraus. Er erwarte, dass die AfD schwächer werde als die FDP und einstellig bleibe in Schleswig-Holstein.

LN

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