Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Norddeutschland Kubicki schließt Atommüll-Zwischenlagerung in Brunsbüttel 2015 aus
Nachrichten Norddeutschland Kubicki schließt Atommüll-Zwischenlagerung in Brunsbüttel 2015 aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:26 24.04.2013
Kubicki: kein Zwischenlager in Brunsbüttel bis 2015. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv
Kiel

Er machte am Dienstag technische und juristische Gründe geltend. Von 2015 an muss Deutschland 21 Castoren mit wiederaufbereitetem hoch radioaktiven Atommüll aus Sellafield aufnehmen und 5 aus Frankreich. In einem Bund/Länder-Kompromiss wurde das zentrale Zwischenlager Gorleben in Niedersachsen dafür ausgeschlossen.

Die Landesregierung in Kiel bot an, in Brunsbüttel einige Behälter aufzunehmen - aber nur, wenn sich mindestens zwei weitere Länder beteiligen. Das ist derzeit nicht absehbar. Mit dem Konflikt befasst sich am Mittwoch der Landtag. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) gibt eine Regierungserklärung ab. Aus Sicht Kubickis reichen zwei Jahre nicht aus, um in Brunsbüttel ein aufnahmefähiges Zwischenlager zu schaffen. Ein solches wäre auch teuer, weil laut Kubicki für mindestens 50 Millionen Euro eine Deckelwechselanlage für die Behälter eingerichtet werden müsste. Die FDP brachte in den Landtag einen Antrag gegen eine Zwischenlagerung hoch radioaktiven Abfalls im Land ein. Laut Kubicki müssten die Behälter nach Gorleben, weil dort das einzige genehmigte Zwischenlager ist.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In der Nacht zu Dienstag ist auf einer Fähre von Kiel nach Klaipeda (Litauen) in der Nähe von Bornholm ein Feuer ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt. Der Brand auf dem kombinierten Fracht- und Passagierfährschiff sei um 00.52 Uhr auf dem Hauptdeck entdeckt worden, teilte die dänische Reederei DFDS am Dienstag mit.

24.04.2013

Der Erotikkonzern Beate Uhse hat 2012 die Wende geschafft und schreibt im laufenden Geschäft wieder schwarze Zahlen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) beträgt 1,4 Millionen Euro nach einem Verlust von minus 5,2 Millionen Euro im Vorjahr, wie die Beate Uhse AG am Dienstag mitteilte.

24.04.2013

Es ist eine Hängepartie: Ob in Boltenhagen Anfang Juli die beiden großen NDR-Strandpartys Stars at NDR2 - live und N-Joy the Beach stattfinden ist noch immer unklar. Ein für Montag angesetztes Treffen mit dem Radiosender fand nicht statt.

23.04.2013