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Land will Hochschulen stärken

Kiel Land will Hochschulen stärken

Regierung macht Wissenschaft zum Teil der Entwicklungsstrategie.

Kiel. . Die Regierung will Schleswig-Holsteins Hochschullandschaft stärker profilieren und zum festen Teil der Entwicklungsstrategie des Landes machen. Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) kündigte gestern in einer Regierungserklärung eine Strategie „Hochschule 2030“ an. „Wissenschaft ist ein bedeutendes Querschnittsthema für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, sagte sie. Bei der Umsetzung ihrer Pläne baut sie vor allem auch auf die Bundesebene. Nach Ansicht der Opposition ist das zu wenig – sie fordert zusätzliches Geld.

Alheit will sich für einen Hochschulpakt IV einsetzen. Es dürfe nach Auslaufen des aktuellen Paktes keine Finanzierungslücke entstehen, sagte die SPD-Politikerin. Der aktuelle Pakt sieht für den Norden von 2016 bis 2023 insgesamt 450 Millionen Euro vor – jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen. Die Regierung habe die Hochschulen nach Kräften unterstützt. So seien die Zuschüsse von 576 Millionen Euro (2012) auf 677 Millionen Euro (2017) gestiegen, sagte Alheit. 

Bereits in der vergangenen Woche hatte sie eine Exzellenzinitiative für Fachhochschulen ins Spiel gebracht. Alheit schlug vor, 20 Zukunftskonzepte von Fachhochschulen mit jeweils 15 Millionen Euro zu fördern, finanziert zu drei Vierteln vom Bund und zu einem Viertel von den Ländern.

Zudem sollen die Hochschulen im Land weiter an ihrem Profil arbeiten. Gleich mit fünf Uni-Projekten will sich der Norden an der kommenden Runde um Exzellenz-Cluster bewerben. Neben den bereits jetzt bestehenden Clustern für Entzündungsforschung und Ozeanforschung bewerben sich auch die Nanotechnologie, ein gesellschaftswissenschaftliches Projekt und ein medizinisches Verbundprojekt mit nationalen Partneruniversitäten um zusätzliches Geld. 

Nach Ansicht der Opposition fällt die Bilanz der Koalition aus SPD, Grünen und SSW dagegen wenig rosig aus. „Die Wahrheit ist, diese Landesregierung hat keinen einzigen Cent zusätzlich in die Hochschulen investiert“, sagte CDU-Fraktionschef Daniel Günther. Er kündigte an, die strukturelle Unterfinanzierung der Hochschulen im norddeutschen Vergleich beheben zu wollen. Zudem müsse die Betreuungsquote der Studenten erhöht werden.

LN

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