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Norddeutschland Landtag Feuer und Flamme für Olympia
Nachrichten Norddeutschland Landtag Feuer und Flamme für Olympia
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23:19 14.10.2015
Stefan Studt (SPD). Quelle: dpa
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KIel

Rückenwind für die Bewerbung um olympisches Segeln aus dem Landtag: Mit breiter Mehrheit unterstützt das Parlament die Bewerbung für 2024. Bei einem Zuschlag für Hamburg gäbe es Segelregatten vor Kiel und das Golfturnier auf Gut Kaden im Kreis Segeberg.

Sowohl die Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und SSW als auch CDU und FDP sagten der gemeinsamen Olympiabewerbung von Hamburg und Kiel ihre Unterstützung zu. Davon könne die ganze Region profitieren, „die Wirtschaft genauso wie der Tourismus, der Sport, die Bildung und das Miteinander“, heißt es in dem Papier.

Am 29. November stimmen die Bürger in Kiel und Hamburg über die Bewerbung ab. „Sie müssen diese Spiele aus voller Kraft unterstützen mit ihrem Votum“, sagte SPD-Innen- und Sportminister Stefan Studt.

Die Befürworter sehen Olympia als Motor für eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Die Ausrichtung der Segelwettbewerbe vor Kiel würde nach Angaben der Landeshauptstadt 146 Millionen Euro kosten. Der Landtag geht davon aus, dass die zwischen dem Bund und Hamburg festzulegende Kostenaufteilung auch für Kiel und Schleswig- Holstein gilt. „Ich appelliere an den Bund, seinem Bekenntnis zur nationalen Aufgabe Taten folgen zu lassen“, so Studt. Der Landtag sagte Kiel zu, die verbleibenden Kosten anteilig gemeinsam zu tragen. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD), der die Debatte von der Zuschauertribüne aus verfolgte, sprach von einem tollen Signal. Für Kiel sollen die Kosten nach dem Finanzkonzept zwischen 30 und maximal 41 Millionen Euro betragen. Olympia-skeptisch bleiben einzig die Piraten. „Das Geld wird bei uns an anderen Stellen gebraucht“, sagte deren Abgeordneter Wolfgang Dudda. Als Beispiel nannte er die Entwicklung bei der HSH Nordbank.

LN

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