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Norddeutschland Marine stellt Versorger „Bonn“ in Dienst
Nachrichten Norddeutschland Marine stellt Versorger „Bonn“ in Dienst
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22:17 13.09.2013
Einsatzgruppenversorger wie die gerade in Dienst gestellte „Bonn“ sind die größten Schiffe der Deutschen Marine. Quelle: Foto: dpa

173 Meter lang, 24 Meter breit und 267 Mann Besatzung: Die Marine hat einen neuen Einsatzgruppenversorger. Gestern wurde die „Bonn“ in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Der Versorger soll die Fregatten und andere Marineschiffe bei ihren weltweiten Einsätzen mit Treibstoff, Munition, Proviant und Sanitätsmaterial unterstützen. Im Anschluss an die feierliche Zeremonie konnten Schaulustige das Schiff besichtigen.

Der Versorger war von einer Arbeitsgemeinschaft aus vier Werften gebaut worden. Die „Bonn“ zählt mit ihrer Länge von 174 Metern zu den größten deutschen Marineschiffen. Nach den Erfahrungen mit den ähnlich konzipierten Versorgern „Berlin“ und „Frankfurt am Main“ wurden jedoch die Kommunikationsmittel und der Antrieb verbessert. Die in Wilhelmshaven stationierten Versorger sollen die Einsatzdauer anderer Schiffe von 21 auf 45 Tage erhöhen. Dabei können die Frachtern ähnelnden Schiffe auch als Führungsplattform für Operationen genutzt werden. 2012 hatte der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ seine Vielseitigkeit gezeigt, als er bei der Eu-geführten Mission Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika die Aufgaben einer Fregatte übernommen hatte. An Bord sind unter anderem ein Marineeinsatzrettungszentrum. Zusammen mit dem Schiffslazarett bietet es Platz für die Behandlung von mehr als 40 Patienten. Zudem stehen zwei Hubschrauber für Kontroll- und Transportflüge bereit.

Die Namensgebung für Einheiten der Marine orientiert sich in der Regel an geografischen Bezeichnungen wie Länder-, Städte- und Flussnamen oder Nummern (Uboote). Bundesländer, Städte und Gemeinden können sich für die Übernahme einer Patenschaft, die Voraussetzung für eine entsprechende Namensgebung ist, bewerben.

LN

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