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Norddeutschland Meer leidet unter Lärm und Plastik
Nachrichten Norddeutschland Meer leidet unter Lärm und Plastik
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22:12 25.08.2017
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Hamburg

Auf einem zehntägigen Segeltörn durch Ost- und Nordsee haben der Naturschutzbund (Nabu) und Wissenschaftler erhöhte Belastungen durch Schiffslärm und Emissionen gemessen sowie Spuren von Textilfasern im Wasser gefunden. Im Wattenmeer nahe der Nordsee-Insel Scharhörn habe der Hintergrundlärm bei 137 Dezibel gelegen. In 500 bis 1000 Meter Entfernung von einem Schiff sei der Wert unter Wasser auf 145 Dezibel gestiegen, erklärte gestern der Ingenieur Hendrik Schoof vom Institut für technische und angewandte Physik Oldenburg. Sechs Dezibel bedeuten etwa eine Verdoppelung der Lärmbelastung. Die Werte sind mit Messungen in der Luft nicht vergleichbar.

Die Abfallexpertin Gilian Gerke von der Hochschule Magdeburg-Stendal entdeckte beim Filtern des Meereswassers mit einer Membranpumpe Textilfasern. Luftmessungen des Nabu zeigten in ruhigen Meeresgebieten um 1000 Rußpartikel pro Quadratzentimeter, hinter Schiffen jedoch bis zu 200-fach höhere Werte, sagte Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Der Nabu fordert nun die Einrichtung einer Meeresschutzbehörde.

LN

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