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Norddeutschland Mehr als 160 Verfahren nach G 20
Nachrichten Norddeutschland Mehr als 160 Verfahren nach G 20
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21:12 07.08.2017
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Hamburg

Nach den G-20-Krawallen ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft in mehr als 160 Fällen. Einen Monat nach den schweren Ausschreitungen am Rande des Gipfels laufen 109 Verfahren gegen Beschuldigte, die namentlich bekannt sind, und 53 gegen Unbekannte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gestern. Zu den Vorwürfen gehören Landfriedensbruch, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. In Untersuchungshaft sitzen noch 33 Menschen.

Unterdessen bekräftigte die Linken-Fraktion in der Bürgerschaft ihre Forderung nach einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Ihre innenpolitische Sprecherin Christiane Schneider verwies auf Informationen des NDR und der „Süddeutschen Zeitung“, wonach sich der Bericht des Senats vor dem Innenausschuss über den Polizeieinsatz gegen G-20-Gegner am Rondenbarg nicht mit einem Polizeivideo dazu in Übereinstimmung bringen lässt. Wenn die Darstellung zutreffe, „dann haben wir es nicht nur mit einem mutmaßlich unverhältnismäßigen Polizeieinsatz zu tun, in dessen Folge viele Demonstrierende zum Teil schwer verletzt wurden, sondern auch mit einer Falschaussage des Senats vor dem Innenausschuss“, kritisierte Schneider.

LN

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