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Norddeutschland Meuterei: Soldaten vor Gericht
Nachrichten Norddeutschland Meuterei: Soldaten vor Gericht
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22:10 28.06.2013
Rostock

Den sechs in Rostock stationierten Marine-Angehörigen werde gemeinschaftliche Meuterei, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt, teilte die Staatsanwaltschaft gestern nach Abschluss der knapp viermonatigen Ermittlungen mit. Der Strafrahmen für Meuterei reicht von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Der Bootsmann war nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwar nicht verletzt worden, hatte durch die Bestrafungsaktion aber „nicht unerhebliche Schmerzen“ erlitten. Der durch den Lärm an Bord alarmierte Wachoffizier habe die Aktion seinerzeit sofort beendet. Wie der Sprecher der Marine in Rostock, Uwe Rossmeisl, sagte, ruhen die dienstrechtlichen Ermittlungen bis zum Abschluss des Strafverfahrens.

Erst danach werde über disziplinarische Schritte entschieden. Die Beschuldigten waren unmittelbar nach dem Vorfall nach Deutschland zurückbeordert worden.

Das Schnellboot „Hermelin“, auf dem sich der Übergriff ereignet haben soll, war im Mai von einem einjährigen Einsatz im östlichen Mittelmeer in den Heimathafen Warnemünde zurückgekehrt.

LN

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