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Norddeutschland Mieser Glühwein im Norden? Proben stinken nach Mäuse-Urin
Nachrichten Norddeutschland Mieser Glühwein im Norden? Proben stinken nach Mäuse-Urin
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12:24 02.02.2016
Insgesamt wurden Ende vorigen Jahres 58 Proben von Glühweinen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg genommen - die Ergebinisse sind mangelhaft. Quelle: dpa
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Rostock/Hamburg

Insgesamt seien Ende vorigen Jahres 58 Proben von Glühweinen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg genommen worden. Sie seien im Kompetenzzentrum für Wein und Spirituosen im Institut für Hygiene und Umwelt in Hamburg untersucht worden, das im Rahmen der Norddeutschen Kooperation dafür zuständig ist. Die Weine stammten von Ständen, etwa auf Märkten. Es wurden die unerhitzte Originalware und der heiße Glühwein untersucht um festzustellen, ob Mängel erst durch unsachgemäßes Erhitzen entstanden oder nicht.

Von den erhitzten Proben wurden drei sensorisch beanstandet, wegen unangenehmen Geruchs oder Geschmacks, der an Mäuseharn erinnert, wegen brandiger oder Karamellnoten. Zusätzlich wiesen zwei der drei Proben den vorgeschriebenen Mindestalkoholgehalt von 7 Volumenprozent nicht auf. Als Ursache wurde unsachgemäßes Erhitzen ausgemacht. Bei einer Probe wurde ein erhöhter Nickelgehalt im Heißgetränk festgestellt. Das Landesamt riet, Glühwein nur in unbeschädigten Emailletöpfen, in hitzebeständigem Glas oder Edelstahltöpfen zu erhitzen.

Bei sieben Proben wurden irreführende Angaben gemacht - so wurden Beeren- oder Fruchtglühweine fälschlich als „Glühwein“ verkauft. Die „Umdeklaration“ erfolgte häufig durch den Standbetreiber, hieß es. 

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