Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Minister fordert mehr Respekt für Polizei

Kiel Minister fordert mehr Respekt für Polizei

Zeugen filmten Attacke auf Beamten mit Smartphone.

Kiel. . Den brutalen Angriff auf einen dabei schwer verletzten Polizisten am Wochenende in Kiel haben nach Angaben der Polizei etwa 30 Schaulustige verfolgt. Dabei soll die Attacke auch mit Smartphones gefilmt worden sein, teilte die Polizei gestern mit. Auf die Aussagen der Zeugen und deren Videoaufnahmen seien die Ermittler nun angewiesen und bitten die betreffenden Personen, sich zu melden.

Ein 37 Jahre alter Polizei-Obermeister war, wie berichtet, in der Nacht zum Sonntag im Kieler Problem-Stadtteil Gaarden auf dem Ostufer der Förde bei einer Kontrolle aus einer aggressiven Gruppe heraus von einem Mann von hinten unvermittelt geschlagen worden. Er erlitt dabei einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß. Als Tatverdächtiger wurde ein 20-Jähriger ermittelt. Gegen dessen 21 Jahre alten Bruder läuft ebenfalls ein Verfahren.

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) verlangte gestern eine gesellschaftliche Debatte über mehr Respekt. Es müsse darüber gesprochen werden, wie man sich gegenüber Rettungskräften oder Polizisten zu verhalten habe, sagte Studt. Schärfere Gesetze würden nach Ansicht des Ministers hingegen nichts bewirken. Es sei ja auch nicht so, dass diese Taten bisher nicht geahndet worden wären. „Strafverschärfungen haben aber zu null Veränderungen im Täterverhalten geführt.“ So sei der Paragraf 113, der im Strafgesetzbuch die Ahndung des Tatbestandes des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte regelt, ja erst im Jahr 2011 verschärft worden.

Die beiden Beamten waren bei einer Personenkontrolle angegriffen worden. Zuvor hatte es eine Laserpointer-Attacke auf ihren Streifenwagen gegeben. Der 20-jährige Tatverdächtige war nach der Attacke auf den 37-jährigen Beamten zunächst geflohen. Nach der Gewalttat leistete den Angaben der Polizei zufolge auch noch eine weitere Person aus der Gruppe heraus ebenfalls Widerstand gegen die beiden Beamten, die sofort Verstärkung anforderten. Ein 21-Jähriger wurde dann mit Hilfe von Pfefferspray überwältigt.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Norddeutschland
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den November 2016.

Sollten die Weihnachtsmärkte länger geöffnet haben?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Ausstellungen, Theater, Konzerte und vieles mehr in Lübeck und Umgebung.

Tatort-Blitzkritik

Immer sonntags, direkt nach dem Tatort gibt es die Kritik auf LN Online. Reden Sie mit!

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Beltquerung

Politik und Bahn planen die Hinterlandanbindung zur Beltquerung. Alle Infos hier.

Schulen

Wir stellen Ihnen Schulen vor - damit Sie die richtige Wahl für Ihr Kind treffen.