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Norddeutschland Ministerium veröffentlich Sicherheitsmaßnahmen für Geflügelhalter
Nachrichten Norddeutschland Ministerium veröffentlich Sicherheitsmaßnahmen für Geflügelhalter
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17:42 17.11.2016
In Ivendorf bei Lübeck ist auch die Geflügelpest ausgebrochen. Quelle: Wolfgang Maxwitat
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Kiel

Für alle Geflügelhaltungen gelten seit heute aufgrund des Ausbruchs von Geflügelpest in Schleswig-Holstein strenge Anforderungen, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. So gilt auch für Kleinbetriebe (unter 1000 Tieren) und für Geflügelhobbyhaltungen: Wer Geflügelställe betritt, muss gesonderte Schutzkleidung inklusive Schuhwerk tragen. Transportmittel wie Viehtransporter, Anhänger oder Käfige sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren. Große wie kleine Geflügelhaltungen müssen vor den Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten, Personen müssen unmittelbar vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren, Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten. Diese Maßnahmen sollen vor der Verbreitung der Vogelgrippe schützen. Die notwendigen Desinfektionsmittel können beispielsweise im Landhandel oder über praktizierende Tierärzte, Desinfektionsmittelwannen in den Baumärkten erworben werden.

Zwölf Restriktionszonen

Bislang sind sechs Kreise bzw. kreisfreie Städte (Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg, Herzogtum-Lauenburg und die Hansestadt Lübeck) von der Geflügelpest betroffen. Es gibt zwölf Restriktionszonen der Kreise, eine aktualisierte Karte mit einer groben Übersicht ist veröffentlicht; die Gebiete können sich nach neuen H5N8-Befunden teilweise noch erweitern.

Die Geflügelpest im Norden

Aktueller Stand

Weitere Untersuchungen und Analysen von Proben laufen derzeit intensiv. Dazu gehören auch die  Ermittlungen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) - dem nationalen Referenzlabor für aviäre Influenza -, zur Verbreitung des Virus und den möglichen Eintragswegen in Hausgeflügelbestände. Dabei werden alle Infektionswege - über Futter, Lieferketten, äußere Einflüsse etc. - untersucht.

Weitere Hinweise und Infos

Auf der Internetseite des Ministeriums

Beim Friedrich-Löffler-Institut

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