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„Mircea“ statt „Gorch Fock“

Kiel/Rostock „Mircea“ statt „Gorch Fock“

Im August beginnt die Kadettenausbildung auf rumänischem Großsegler.

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Auf Kurs: Das Segelschulschiff „Mircea“ wird demnächst im Dienst der deutschen Kadettenausbildung stehen.

Quelle: Foto: Fortele Navale Romane/dpa

Kiel/Rostock. . Die deutsche Marine wird im August mit der Ausbildung von Kadetten auf dem „Gorch- Fock“-Ersatzschiff „Mircea“ beginnen. Bereits Anfang der Woche hatte die Marine bekanntgegeben, dass sie als Ersatz für das Segelschulschiff „Gorch Fock“ vorübergehend den rumänischen Dreimaster „Mircea“ nutzen werde. Insgesamt sollen 110 Kadetten im August und September auf der „Mircea“ einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. 55 Kadetten werden Anfang August in Wilhelmshaven und in Schleswig-Holstein an Bord gehen. Ende August ist ein Mannschaftswechsel mit 55 weiteren Offiziersschülern in Palma de Mallorca vorgesehen.

Die „Mircea“ werde weiter unter rumänischer Flagge und mit rumänischer Mannschaft fahren, sagte Vizeadmiral Rainer Brinkmann. Die deutschen Kadetten würden gemeinsam mit rumänischen Kadetten ausgebildet. Weil der rumänische Großsegler nicht den deutschen Standards entsprochen habe, seien in den vergangenen Monaten noch Vorkehrungen getroffen worden: beim Arbeitsschutz, bei der Sicherheit, der medizinischen Versorgung und dem Umgang mit Lebensmitteln. „Wir werden zudem unsere eigenen Schwimmwesten mitbringen, einen deutschen Schiffsarzt und eine Zahnärztin, die deutsch und rumänisch spricht“, sagte Brinkmann.

Allerdings müsse auf der „Mircea“ der Unterricht auf der Takelage ausfallen, weil sie den „strengen Sicherheitsbestimmungen“ der deutschen Marine nicht genüge. „Bei der Sicherheit in den Masten wollte ich keine Kompromisse eingehen“, sagt Brinkmann. Nachdem zwei Kadettinnen 2008 und 2010 auf Ausbildungsfahrten der „Gorch Fock“ zu Tode kamen, wurde die Sicherheit auf dem Großsegler verbessert.

Der Vizeadmiral geht davon aus, dass die „Gorch Fock“ 2018 wieder auf Ausbildungsfahrt gehen kann. Das Schulschiff der deutschen Marine wird nach heftigen Diskussionen derzeit für 75 Millionen Euro saniert.

LN

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