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Norddeutschland Mit Schirm und Creme ab in die Sonne
Nachrichten Norddeutschland Mit Schirm und Creme ab in die Sonne
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11:45 08.06.2016
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Timmendorfer Strand/Lübeck

Das Thermometer zeigt 26 Grad Celsius an, das Wasser glitzert, und der Himmel ist nahezu wolkenlos. Endlich Sommer. Endlich Sonne. Tausende Menschen genießen zurzeit das großartige Wetter an den Stränden der Ostsee oder in den Freibädern im Landesinneren. Doch viele von ihnen bringen sich am Abend eine schmerzhafte Erinnerung an den Ausflug mit nach Hause: einen Sonnenbrand. Weil sie sich nicht gut genug vor der UV-Strahlung geschützt haben.

Dieses Archiv-Video weist auf die Gefahren von Sonnenbrand hin:

„Ziel sollte es immer sein, auf keinen Fall einen Sonnenbrand zu bekommen“, sagt Dr. Waltraud Anemüller, Oberärztin der Hautklinik des UKSH in Lübeck. Dafür sei es hilfreich, sich an mediterranen Menschen zu orientieren. „Sie meiden die Mittagssonne.“ Die gefährlichste Zeit für einen Sonnenbrand sei zwischen 11 und 16 Uhr. Zudem sollte man sich vor dem Aufenthalt in der Sonne immer eincremen – nicht nur beim Strandausflug, sondern auch beim Sport oder Arbeiten im Freien.

„Viel hilft viel“, sagt die Dermatologin. Sie rät: „Lieber eine preiswerte Sonnencreme kaufen und diese dick auftragen als mit einer teuren sparsam sein.“ Am besten sei es, sich bereits zu Hause damit einzuschmieren. „Dann zieht die Sonnencreme gut ein, und es bleibt auch nicht gleich Sand daran kleben“, sagt Dr. Anemüller. Wichtig sei es, auch an den Fußrücken zu denken und sich nach dem Baden immer erneut einzucremen, selbst wenn die Sonnenmilch als „wasserfest“ gekennzeichnet sei. Für Kleinkinder sollte generell ein schattiges Plätzchen gesucht werden, sagt die Expertin.

Malin ter Horst und Mirco Holst haben ihre sieben Monate alte Tochter Mella bestens geschützt. Die Kleine schläft zufrieden in einer Strandmuschel, nachdem sie zuvor zum ersten Mal in der Ostsee gebadet hat. „Wir haben zu Hause einen Baby-Schwimmkursus mit ihr gemacht. Daher kennt sie das Wasser schon und paddelt sofort mit den Füßen los“, sagt Mirco Holst, und seine Freundin ergänzt: „Wir haben sie vorher mit Baby-Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+ eingecremt.“ Zudem hatte die Kleine einen Sonnenhut auf dem Kopf.

Auch Julia Schmielau achtet darauf, dass ihre 14 Monate alte Tochter Sophia nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist. Deshalb hat die Pronstorferin einen gelben Sonnenschirm an den Strand mitgebracht, den sie beim Schieben des Kinderwagens über den Kopf ihrer Tochter hält. Bei sich selbst verzichtet die 24-Jährige dagegen auf einen Schutz. „Ich kann die Sonne ganz gut ab“, meint sie.

„Ich werde nie rot“, sagt auch Natalia Darznik. Statt mit Sonnenmilch lässt sie sich von ihrer Freundin Weronika Wloskowicz mit Sonnenöl eincremen, das der Haut laut Verpackung eine „intensive Tiefenbräune“ verleihen soll. Der Lichtschutzfaktor liegt lediglich bei sechs, doch das stört die 24-Jährige nicht. „Ich möchte schön braun werden.“

 Janina Dietrich

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