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Norddeutschland Mutter im Wahn erstochen – Gericht verfügt Unterbringung
Nachrichten Norddeutschland Mutter im Wahn erstochen – Gericht verfügt Unterbringung
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08:20 03.07.2013

Er leide an einer paranoiden Schizophrenie. Da seine Einsichtsfähigkeit aufgehoben war, könne er nicht bestraft werden, sagte der Vorsitzende Richter Christian Singelmann. Wegen der Erkrankung gilt der 31-Jährige als gefährlich für die Allgemeinheit.

Nach Feststellung des Gerichtes folgte der 31-Jährige zur Tatzeit im Januar „imperativen inneren Stimmen“. Sie befahlen ihm, seine Mutter in deren Wohnung in Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg umzubringen. Er würgte sie, schlug mit einer Holzlatte auf sie ein und erstach sie mit einer Schere.

Wenige Stunden zuvor hatte der 31-Jährige einer Ärztin von seiner zwanghaften Tötungsabsicht berichtet - sie ließ ihn jedoch gehen. Gegen die Medizinerin ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen fahrlässiger Tötung.

dpa

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