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Norddeutschland Nach 14 Monaten: A20 bei Tribsees ab Mittwoch wieder freigegeben
Nachrichten Norddeutschland Nach 14 Monaten: A20 bei Tribsees ab Mittwoch wieder freigegeben
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15:46 06.12.2018
Tribsees: Bauarbeiten an der Behelfsbrücke für die abgesackte Autobahn 20 (Archivfoto) Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
Tribsees

Auf diesen Termin haben Autofahrer und Anwohner gewartet: Die Autobahn 20 zwischen Bad Sülze und Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist ab kommendem Mittwoch (12.12.) wieder befahrbar. Die Behelfsbrücke über den im Herbst 2017 abgesackten Teil der A 20 ist fertiggestellt. Das gab das Verkehrsministerium des Landes MV am Donnerstag bekannt. Am Vormittag werde die Fahrbahn in Richtung Stettin geöffnet, einige Stunden später die Fahrbahn in Richtung Rostock.

Damit entfällt der Umweg über Langsdorf. Zu Einschränkungen wird es jedoch weiterhin kommen. In jede Richtung ist nur eine Spur freigegeben, das Tempolimit beträgt 60 Stundenkilometer. Als Grund dafür nennt Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD), dass das Unfallrisiko minimiert werden soll. Jeder Unfall würde eine Vollsperrung und damit erneute Umleitung nach sich ziehen. Damit die Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird, werde ein Blitzer je Fahrtrichtung aufgestellt.

Fahrbahn auf Brücke hat größere Unebenheiten

Pegel wies außerdem darauf hin, dass die Übergänge zwischen den Fahrbahnteilen im Bereich der Brücke uneben sind und auch deshalb das Tempolimit eingeführt wurde. Dies ist auch auf einem Video deutlich zu erkennen, dass in den vergangenen Tagen im Internet für Aufsehen gesorgt hat. Zwischen den 27 je dreiteiligen Brückensegmenten seien Stahlelemente eingebaut worden, um die Ausdehnung des Materials bei Temperaturschwankungen ausgleichen zu können.

Die Straßenbauverwaltung arbeite weiter an der dauerhaften Wiederherstellung der Autobahn, heißt es in der Mitteilung Dafür werde eine neue Brücke als Verlängerung der bestehenden Trebeltalbrücke errichtet, zunächst die Fahrbahn in Richtung Rostock. Ist diese fertig, werde der Verkehr von der Behelfsbrücke auf diese verlegt und die zweite Brückenhälfte in Richtung Stettin errichtet.

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Robert Berlin

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