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Nach Barmbeker Messerattacke: Polizei prüft 400 Altfälle

Hamburg Nach Barmbeker Messerattacke: Polizei prüft 400 Altfälle

Die Hamburger Innenbehörde und die Polizei ziehen aus der Messerattacke von Hamburg-Barmbek Konsequenzen.

Eine Frau stellt ein Teelicht in ein Peace-Zeichen vor dem Supermarkt. 

Quelle: Markus Scholz/archiv

Hamburg. Die Hamburger Innenbehörde und die Polizei ziehen aus der Messerattacke von Hamburg-Barmbek Konsequenzen. 400 Altfälle, bei denen es Hinweise auf eine Radikalisierung von Muslimen gegeben hat, sollen noch einmal auf mögliche Gefährdungen hin untersucht werden, wie das „Hamburger Abendblatt“ am Mittwoch berichtete. „Wir wollen das System der Früherkennung und Risikoreduzierung schärfen und verbessern“, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) dem Blatt sowie der „Bild“-Zeitung.

Beim Landeskriminalamt (LKA) soll eine neue Vorgehensweise etabliert werden: Bei der LKA-Staatsschutzabteilung wird den Angaben zufolge eine zentrale Aufnahmestelle für Hinweise eingerichtet, die nach strikten Vorgaben bearbeitet werden sollen. Nach einer Woche soll feststehen, ob es unmittelbaren Handlungsbedarf für die Behörden gibt, ob es sich um einen weiter zu verfolgenden Verdachtsfall handelt oder ob ein islamistischer Hintergrund verneint werden kann. Nach drei Monaten soll jeder Fall erneut bewertet werden. In diesem Zusammenhang werden alle Hinweise, die bei der Polizei seit 1. Januar 2016 eingegangen sind, überprüft. Außerdem sollen frühzeitig Vertreter aus Fachdisziplinen wie Psychologie und Islamwissenschaften sowie des Verfassungsschutzes in die Gefahrenanalyse einbezogen werden.

Bei der Messer-Attacke im Stadtteil Barmbek hatte sich am 28. Juli ein 26 Jahre alter abgelehnter Asylbewerber in einem Supermarkt mit einem Küchenmesser bewaffnet und den Ermittlungen zufolge unvermittelt auf Menschen eingestochen. Ein 50-Jähriger starb. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Die Ermittlungen zum Fall des Palästinensers leitet die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe.

dpa/lno

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