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Norddeutschland Nach Ostsee-Hochwasser denkt Landesregierung über Hilfen nach
Nachrichten Norddeutschland Nach Ostsee-Hochwasser denkt Landesregierung über Hilfen nach
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17:05 17.01.2017
In Heiligenhafen war das Hochwasser besonders schlimm. Quelle: Peter Mantik
Kiel

Es solle Hilfestellung analog zu der in Mecklenburg-Vorpommern geleistet werden. Über Einzelheiten sei noch nicht geredet worden. Auch Summen seien noch nicht genannt worden.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister hatte nach der Sturmnacht Anfang Januar zehn Millionen Euro als Soforthilfen für Schäden an Küstenschutzanlagen angekündigt. Dem Vernehmen nach sind für Schleswig-Holstein Hilfen in Höhe von rund zwei Millionen Euro im Gespräch. Woher das Geld kommen soll, ist noch unklar. Hilfen aus bestehenden Fördertöpfen sind aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Bevor Gelder ausgezahlt werden könnten, muss es nach Angaben Meyers zudem zunächst eine vernünftige Bestandsaufnahme geben. Auch die Zuständigkeiten müssten geklärt werden. Deswegen sei eine Arbeitsgruppe unter Federführung des für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministeriums eingerichtet worden. Beteiligt sind auch Umwelt-, Innen- und Finanzministerium.

Im besonders stark getroffenen Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) sind nach groben Schätzungen Schäden von mehr als 1,5 Millionen Euro entstanden. Die Sturmflut hatte an den Ostseeküsten Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Die Schutzanlagen hielten aber stand und Menschen wurden nicht verletzt.

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